Ausbildungsnachweise nachschreiben: So geht’s schneller

Ein junger Mann sitzt verzweifelt vor einem Heft und hält sich die Hände vor das Gesicht
Beinahe jeder Azubi kennt das: Irgendwann kommt der Tag, an dem das Berichtsheft eingefordert wird. Dann heißt es: Ausbildungsnachweise nachschreiben. Foto: TheVisualsYouNeed/Shutterstock.com
Ausbildungsnachweise nachschreiben: So geht’s schneller
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Aktualisiert am: 24.10.2018
Jeder kennt es noch aus seiner eigenen Ausbildungszeit, aber offiziell hat es natürlich nie jemand gemacht. Irgendwann kommt aber immer der Zeitpunkt, an dem man Ausbildungsnachweise nachschreiben muss, sei es für 1 Woche, 1 Monat oder gar ein ganzes Jahr.

So kann man die Ausbildungsnachweise am schnellsten nachschreiben …

Um sich nicht für jeden Tag etwas neues einfallen lassen zu müssen, hat es sich bewährt, wenn man die Einträge aus anderen Ausbildungsnachweise in beliebiger Reihenfolge kopiert. Dabei sollten diese Einträge in erster Linie Tätigkeiten ausführen, die eher im normalen Rahmen der Ausbildungstätigkeiten liegen. Praktika oder sonstige Arbeiten, die eher in Ausnahmefällen aufgetreten sind, sollten dabei außen vor gelassen werden.

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Beispiel:

Man nimmt sich Ausbildungsnachweis Nr. 3 und kopiert von dort die Tätigkeit X heraus. Nun nimmt man Ausbildungsnachweis Nr. 5 und kopiert wieder Tätigkeit X heraus. Das führt man jetzt so lange fort, bis man den Ausbildungsnachweis gefüllt hat.

AchtungDiese Art das Berichtsheft „nachzuschreiben“ wird natürlich nicht empfohlen und gilt als absolute Notlösung. Die Umsetzung erfolgt in eigener Verantwortung.

Weitere Möglichkeiten Ausbildungsnachweise nachzuschreiben:

  • Andere Auszubildende nach dem Berichtsheft fragen
  • Die Nachweise mit allgemein gültigen Tätigkeiten füllen, die auf jeden Tag zutreffen
Links:

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Über Marvin 543 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

1 Kommentar

  1. Hallo Marvin,

    ich vermisse in deinem Artikel den Hinweis, dass ein „Nachschreiben“ des Berichtshefts zum Nichtbestehen der Prüfung führen kann.

    Und auch wenn viele Prüflinge das Berichtsheft nur als lästige Pflicht ansehen, möchte ich betonen, dass sie es ausschließlich für sich selbst führen. Niemand außer den Azubis hat etwas vom Ausbildungsnachweis. Er ist die einzige Möglichkeit für einen Azubi, nachzuweisen, dass er oder sie im Unternehmen nicht richtig ausgebildet wird (falls das der Fall ist).

    Davon einmal abgesehen gibt es durchaus Prüfungsausschüsse (ich selbst sitze in einem, allerdings für Anwendungsentwickler), die sehrwohl die Berichtshefte ihrer Prüflinge lesen und Ungereimtheiten erkennen können (Beispiel: Abschlussprojekt wurde nicht in der vorgesehenen Zeit umgesetzt). Und sollte herauskommen, dass das Berichtsheft nicht ordnungsgemäß geführt wurde (wozu jeder Prüfling nach §43 BBiG verpflichtet ist), ist die Prüfung nicht bestanden und man darf in einem halben Jahr noch einmal antreten.

    Ich würde also definitiv davon abraten, die Pflicht zum Führen des Ausbildungsnachweises zu umgehen und per „Copy & Paste“ die Seiten zu füllen. Die Prüfer leben nicht hinter dem Mond!

    Viele Grüße!
    Stefan

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