DECT: Was ist das?

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Foto: NC_1/Shutterstock.com

Beim DECT-Standard, der ausgeschrieben Digital Enhanced Cordless Telecommunications genannt wird, handelt es sich um eine Standardisierung unter anderem im Bereich des drahtlosen Telefonierens über kürzere Strecken. Einheitliche Spezifikationen der wesentlichsten technischen Merkmale sorgen für die Kompatibilität zwischen den einzelnen Herstellern.


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Der DECT-Standard ist im Gegensatz zum “normalen” Mobilfunkstandard eher für die Kommunikation auf sehr kurze Distanzen geeignet. In Gebäuden beträgt die Übertragungsreichweite weit unter 100 Metern, außerhalb geschlossener Gebäude sind Reichweiten bis zu 300 Metern möglich. Damit können die Nutzer den DECT-Hörer auch in Höfen von Unternehmen oder auch Gärten nutzen. Bei der Festlegung der Standards wurde auch an mögliche Gesundheitsbeeinträchtigungen gedacht: Die Ausgangsleistung beträgt 250 mW, damit entspricht sie der Ausgangsleistungen von Mobiltelefonen – wie sie beispielsweise die Deutsche Telekom AG in den technischen Spezifikationen nennt.

Allerdings ist für Hörer und Geräte im DECT-Standard keine SIM-Karte erforderlich, da diese über die Basisstation mit dem Festnetz verbunden sind. Damit erfolgt die Signal- und Gesprächsweiterleitung in zwei Schritten. Der DECT-Standard ist aber nicht auf Mobilität ausgelegt, d. h. dass das Endgerät sich immer in die eigene Basisstation einbucht. Und nicht wie ein Mobiltelefon den Empfang von Mobilfunkturm zu Mobilfunkturm weiterschaltet.

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