Domain Name System (DNS): Was ist das?

Gelber DNS Schriftzug auf schwarzem Hintergrund
Unter einem Domain Name System (kurz: DNS) wird im Allgemeinen ein Dienst verstanden, der die Eingabe der namentlichen Internetadresse (Domain) vom jeweiligen User in die entsprechende IP-Adresse transferiert. Grafik: Imagentle/Shutterstock.com

Unter einem Domain Name System (kurz: DNS) wird im Allgemeinen ein Dienst verstanden, der die Eingabe der namentlichen Internetadresse (Domain) vom jeweiligen User in die entsprechende IP-Adresse transferiert. Diese fungiert hingegen als eindeutiger Schlüssel zur Identifikation und führt folglich zum gewünschten Rechner. Der englische Fachbegriff für die Übersetzung des Namens in die numerische IP-Adresse lautet “forward lookup”. Das Domain Name System besteht seit dem Jahre 1983 und wurde seither stetig weiterentwickelt. Der Nutzen des Domain Name Systems liegt in der Tatsache, dass sich Menschen Namen weitaus besser merken können, als Ziffernfolgen innerhalb von IP-Adressen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass selbst bei einer Änderung der zugrundeliegenden IP-Adresse der Name der Domain, den der User im Gedächtnis behält, unverändert bleibt. Zur besseren Verteilung der “Datenlast” können unter einem Domain-Namen mehrere IP-Adressen zusammengefasst werden. Den englischen Fachausdruck für diesen Sachverhalt bildet das sogenannte “load balancing”.


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