Google Platzierung verbessern: mit der eigenen Website in die Top-5

Die Google Suchmaske auf einem Tablet
Mit Hilfe zielgerichteter Suchmaschinenoptimierung kann eine Website in der Google-Suche nach vorne befördert werden. Foto: nito/Shutterstock.com

Die meisten Internetnutzer interessieren sich nur für die erste Seite der Google Suchergebnisse. Darum ist es besonders wichtig, die Google Platzierung zu verbessern. Durch das verbesserte Ranking erhält die Website mehr Traffic und Klicks. Mit den richtigen Zielsetzungen können eine SEO-Agentur oder ein SEO Freelancer dabei helfen, in die Top-5 der Suchergebnisse zu gelangen.

Guten Content liefern

Die besten SEO-Tipps nützen nichts, wenn es keine guten, spannenden, witzigen oder lehrreichen Inhalte auf der Webseite gibt. Die Seite kann noch so suchmaschinenoptimiert sein, findet der Besucher nicht, wonach er sucht oder wird er nicht von tollem Content überrascht, sinkt die Verweildauer des Nutzers rapide. Dem Besucher muss ein echter Mehrwert geliefert werden. Deshalb sollte man zuerst darauf bedacht sein, das Konzept hinter der Webseite zu erarbeiten und die Seite mit interessanten Inhalten zu füllen. Google betont immer wieder, dass die beste SEO-Maßnahme guter Content ist und dass das Unternehmen möchte, dass Internetseiten mit qualitativen Inhalten nach vorne in den Rankings der Suchmaschine gebracht werden. Und nicht Internetseiten, die mit allen Mitteln suchmaschinenoptimiert sind, ohne jedoch die Inhalte zu liefern, die ein solches gutes Ranking verdienen würden.

Inhalte bzw. Texte anpassen

Google bevorzugt Seiten mit vielen Texten. Ein Text sollte mindestens 300 Wörter umfassen, alles andere ist zu kurz. Neben den Keywords sollten auch genügend Synonyme im Text untergebracht werden. Der Bot von Google kann den Inhalt dadurch besser semantisch einordnen und versteht, worum es im Text geht. Im besten Falle führt dass dazu, die Google Platzierung zu verbessern, wenn der Text für eine bestimmte Suchanfrage als besonders relevant eingeschätzt wird. Je besser Google versteht, worum es in dem Text geht, desto besser kann Google auch einschätzen, für welche Internetnutzer und Suchen dieser Text von Interesse sein könnte. Daher sollte auf eine möglichst einfache Sprache geachtet werden. Das verbessert nicht nur das Verständnis des Google Bots, sondern auch des Lesers und damit die Kommunikation mit ihm, was sich positiv auf die Verweildauer auswirkt.

Keywords richtig unterbringen

Sogenanntes Keyword Stuffing gefällt Google gar nicht. Dieser Begriff beschreibt die massenhafte Verwendung eines Schlüsselwortes und einem unnützen Versuch, Relevanz zu erzwingen. Das Keyword Stuffing war früher die einzige Methode, die Google Platzierung zu verbessern. Mittlerweile wird es von Google hart abgestraft und kann so zu gravierenden Rankingverlusten führen. Die Meinungen, wie oft ein Keyword tatsächlich im Text enthalten sein sollte, gehen auseinander. Mit 1 bis 3 Prozent ist man jedoch auf der sicheren Seite. Wichtig dabei ist auch, das Keyword gleichmäßig über dem gesamten Text zu verteilen und gegebenenfalls Synonyme zu finden.

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Das Keyword ist vor allem wichtig für die Startseite. Am besten kommt es gleich im ersten Satz vor. Auch in anderen Texten lohnt es sich, das Keyword gleich zu Beginn auftauchen zu lassen und dann gleichmäßig über den Artikel zu verteilen. Ebenfalls gehört das Keyword in die Überschriften. Pro Seite sollte nur einmal die -Überschrift verwendet werden, in welcher auch das Keyword auftauchen sollte. Alle anderen Überschriften sollten mit und niedriger getaggt werden. Besonders hilfreich ist es, das Keyword in der URL der Webseite einzufügen. Handelt es sich etwa um die Webseite einer Kneipe und möchte man die Google Platzierung verbessern, so lohnt es sich, den Begriff “Kneipe” zu einem Teil der Domain zu machen. Außerdem sollten die Keywords in die Meta-Beschreibung der Seite integriert werden. Auch hier gilt es, Keyword Stuffing zu vermeiden. Die Meta-Beschreibung lässt sich zwar nicht auf der Seite lesen, jedoch erscheint sie bei der Suche und wird von Google mitunter als erstes herangezogen, wenn es darum geht, die Seite korrekt zu indexieren. Außerdem sollte pro Seite möglichst nur ein Keyword verwendet werden. Google indexiert nämlich jede Unterseite einzeln. Verwenden sie alle dasselbe Keyword, treten sie schnell in Konkurrenz zueinander. Thematische verwandte Keywords zu verwenden ist häufig von Vorteil.

Keyword-Recherche

Die Recherche nach den richtigen Keywords ist ein umfassendes Thema für sich. Von zentraler Bedeutung dabei ist, zu wissen, welche Suchbegriffe die Internetnutzer verwenden, die auch auf die Seite finden sollen. Zunächst gibt es da unterschiedliche Arten von Suchanfragen: Bei navigationalen Suchanfragen sucht der Nutzer eher nach Unterseiten, welche er kennt oder glaubt zu kennen. Hierbei geht es eher um Unternehmen oder Institutionen. Dann wären da noch informationelle Suchanfragen, bei denen der Nutzer Google etwas fragt, um etwas in Erfahrung zu bringen oder ein Problem zu lösen. Und letztlich die transaktionelle Suchanfrage, bei der der Nutzer gezielt nach einem Produkt oder einer Dienstleistung sucht mit der Absicht, diese zu erwerben. Je nach Art der Seite sollte der SEO Freelancer sich auf bestimmte Suchanfragen konzentrieren, um die Google Platzierung zu verbessern.

Die Relevanz der Keywords spielt ebenfalls eine Rolle. Dabei geht es unter anderem darum, wie oft ein Keyword gesucht und auch von wie vielen Webseiten bedient wird. Je relevanter ein Keyword ist, desto stärker ist hier die Konkurrenz. Es kann äußerst schwer sein, sich gegen die etablierten Seiten durchzusetzen, die oftmals die begehrtesten Keywords für sich vereinnahmt haben. Bei spezielleren Keywords oder Suchphrasen ist die Konkurrenz meist viel kleiner und es steigt die Chance, ein gutes Ranking zu erzielen.

Linkaufbau

Eine Methode der Offpage-Optimierung stellt das Linkbuilding dar. Konkret geht es dabei um Backlinks, also Links, die auf die eigene Webseite verlinken. Google erscheint eine Webseite umso relevanter, je mehr andere Domains auf diese verweisen. Gleichzeitig ist es auch wichtig, dass diese Webseiten von Google als hochwertig angesehen werden. Denn in der Vergangenheit wurde versucht, künstlich Relevanz zu erzeugen, indem Links auf extra dafür hergerichteten Webseiten gesetzt wurden, die nichts weiter waren als ein Link-Katalog. Solche Internetseiten werden als minderwertig angesehen und dort verlinkt zu werden kann schädlich für das Ranking sein. Der Spam von Links wird mittlerweile hart von Google abgestraft und sollte tunlichst vermieden werden, will man die Google Platzierung verbessern.

Methoden, um möglichst hochwertige Links zu setzen, bietet zum Beispiel die Präsenz in den sozialen Medien. Werden die Links geteilt und geliked, bekommt das Google mit und schätzt die Internetseite als besonders relevant ein. Gegebenenfalls bietet es sich an, Gastbeiträge auf anderen Blogs zu verfassen und dann auf die eigene Webseite zu verweisen. Man kann einen Newsletter erstellen, Pressemitteilungen ausgegeben oder die eigenen Produkte von anderen Webseiten oder Influencern testen lassen. Es gibt Webseitenkataloge und Verzeichnisse, auf denen sich auch oft kostenlos Links setzen lassen. Der Linktausch mit externen Webseiten ist auch eine Möglichkeit, nur könnte Google das direkte verlinken aufeinander als unnatürlichen Linkaufbau abstrafen. Mit einem ABC-Aufbau ist man auf der sicheren Seite, hierbei verlinken drei Internetseiten aufeinander, aber nie sich zwei Seiten gegenseitig. Also A zu B, B zu C und C zu A.

Mobile first

Die Ausrichtung der Webseiten auf mobile Geräte wird immer wichtiger. Google hat bereits angemerkt, dass Internetseiten, die sich gut auf Smartphones etc. machen, von der Suchmaschine bevorzugt werden. Will man die Google Platzierung verbessern, lohnt es sich, die Webseite so zu gestalten, dass sie auch für kleinere Bildschirme optimiert ist. Manche Seiten profitieren stärker davon als andere. Gerade für Geschäfte, Lokale, im Grunde alle Unternehmen, welche ihren Kundenstamm aus dem regionalen Umfeld beziehen, ist “mobile first” ein Muss.

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Über Marvin 658 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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