Mehr Performance für die eigene Webseite

Eine Rakete fliegt aus einem Notebook
Eine zielgerichtete Performance Optimierung verbessert die Ladezeiten und auch die Usability einer Website. Abbildung: Who is Danny/Shutterstock.com

Es ist längst kein Geheimnis, dass Besuchern wie Suchmaschinen (Stichwort: SEO) die Ladezeit einer Webseite wichtig ist. Je schneller der Inhalt auf dem Mobilgerät oder Computer erscheint, umso besser. Wer um diesen Faktor weiß, sollte nicht lange mit Performance-Optimierungen warten. In diesem Beitrag  wird erläutert, welche Möglichkeiten es gibt.

Performance-Optimierung klingt kompliziert und für Laien nach einem sehr technischen Thema, von dem man vielleicht lieber die Finger lassen sollte. Aber nicht immer muss Performance-Optimierung kompliziert sein.

Kürzere Ladezeiten durch „kleine“ Seiten

Es müssen nicht gleich komplexe Servereinstellungen sein. Eine überschaubare Ladezeit fängt schon beim Gestalten der Seite an. Wer einen Blog-Artikel schreibt oder einen Artikel in einem Shop anlegt, wird die Ladezeit durch die verwendeten Bilder, Videos und Inhalte aus entfernten Quellen beeinflussen.

Helfen kann z.B. darauf zu achten, in welcher Größe und in welchem Format man Bilder hoch lädt. So neigen manche Formate dazu eine höhere Qualität zu haben, sind dafür aber auch von der Größe her sehr sperrig. Andere sind zwar klein, könnten jedoch von der Qualität unzureichend sein. Ein gutes Mittelmaß muss her.

Hilfreich ist es auch zu prüfen, woher Inhalte geladen werden. Bilder von anderen Servern können die Ladezeit zusätzlich erhöhen.

Caching-Technologien verwenden

Etwas komplexer, aber je nach Content-Management-System gut meisterbar, ist das Verwenden von Caching-Technologien. Wenn eine Webseite aufgerufen wird, werden zahlreiche Prozesse angestoßen, die die Ladezeit mit beeinflussen. Die Seite wird nicht einfach, wie das Ergebnis einer Matheaufgabe, gezeigt. Stattdessen wird sie nach und nach generiert, wie eine Matheaufgabe Rechenschritt für Rechenschritt bearbeitet wird.

Beim Caching wird die Berechnung nur einmalig durchgeführt und anschließend das fertige Ergebnis Besuchern angezeigt. Das sorgt nicht nur für eine schnellere Darstellung der Seite, sondern entlastet zudem den Server.

Je nachdem wie der Cache generiert wird, muss er bei der täglichen Arbeit mit beachtet werden. Verändert man einen Artikel oder veröffentlicht neue Inhalte, gilt es den Cache zu leeren. Sonst würden Besucher weiterhin die veraltete Version der Seite sehen. Manche Caching-Tools erkennen aber Änderungen und erstellen eine neue Version des Caches.

Welche Lösung für die eigene Webseite sinnvoll ist, hängt vom verwendeten Content-Management-System ab. Generell gilt, dass die meisten gängigen Systeme über Caching-Erweiterungen bzw. -Plugins verfügen. Sie senken den Einrichtungs- und Pflegeaufwand enorm.

Im Hintergrund aufräumen

Caching-Technologien verkürzen die Ladezeit einer Webseite. Es kann aber weiterhin Prozesse im Hintergrund geben, die die Ladezeit hinauszögern. Hierzu gehören unter anderem Erweiterungen bzw. Plugins. Generell gilt: Man sollte nicht auf sämtliche Erweiterungen verzichten, aber regelmäßig prüfen was tatsächlich auch benötigt wird.

So sind Analyse-Dienste häufig durchaus sinnvoll, nicht immer müssen sie aber über eine Erweiterung integriert werden. Zeigt eine Erweiterung im Backend dauerhaft Informationen über die Auslastung des Speichers, ist das praktisch. Man könnte die Erweiterung aber auch einfach nach Bedarf aktivieren und dann wieder deaktivieren.

So gibt es einige Fälle, in denen die Notwendigkeit für Erweiterungen hinterfragt werden darf.

Den Hoster in das Thema Performance mit einbeziehen

Das Thema Performance hängt nicht ausschließlich von der eigenen Webseite ab. Auch der Hoster beeinflusst wie schnell eine Seite geladen wird. Hier lohnt es sich in Kontakt mit dem Support zu treten und nach Optimierungspotenzial zu schauen. Ist vielleicht das aktuelle Hosting-Paket zu schwach? Sollte auf eine neuere PHP-Version gewechselt werden? Diese und weitere Fragen können unkompliziert im Gespräch geklärt werden.

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Über Marvin 571 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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