Preispolitik im Marketing: Definition und einfache Erklärungen

Eine Person im gelben Pullover hat einen Taschenrechner in der Hand
In einem Unternehmen ist vor allem die Preispolitik für den Umsatz sowie den tatsächlichen Gewinn sehr wichtig. Foto: Atstock Productions/Shutterstock.com

Die Definition der Preispolitik

In einem Unternehmen ist vor allem die Preispolitik für den Umsatz sowie den tatsächlichen Gewinn sehr wichtig. Denn diese entscheidet am Jahresende über Gewinn und Verlust sowie über das weitere Bestehen des Unternehmens. Die Preispolitik ist daher mehr als nur das Festsetzen von den Verkaufspreisen. Ebenso gehört der Überblick über verschiedene Lieferantenpreise und deren ständige Verbesserung dazu. Genauso kann auch intern und indirekt an der Stellschraube von der Politik des Preises gedreht werden. Zum Beispiel durch einen günstigeren Anbieter von einem möglichen Kommunikationssystem sowie die Prüfung sämtlicher Kosten, die im Betrieb anfallen. Somit lassen sich auch günstigere Preise halten, die unter Umständen erhöht werden müssten.

Preispolitik bedeutet Abwägen und Festsetzen

Es gibt kein Unternehmen, dass ganz frei in der Entscheidung der Politik des Preises ist. In vielen Branchen ist der Mitbewerbermarkt sehr groß, so dass zwischen den Beschaffungskosten und den Verkaufspreisen abgewogen werden muss. Preispolitik bedeutet in der Regel, die die Ausgaben für ein Produkt und dessen Erlöse gegeneinander abzuwägen sind. Ebenfalls müssen dabei die Absatzmärkte eingeschätzt sowie die Kundschaft möglichst genau kennengelernt werden, um diese mit der eigenen Ware zu erreichen. In Folge ergibt sich die Überlegung hin zu einer Preisuntergrenze, die der Betrieb jedoch selbst festsetzt. Dabei sind Beschaffungskosten für diesen Bereich der Preispolitik ausschlaggebend.

Die Preisuntergrenze wiederum wird durch eine Preiskalkulation ermittelt, wobei in diesem Fall immer noch ein möglicher Gewinn herauskommen sollte. Ebenso lässt sich die Preispolitik auch mit Reizpreisen gestalten, die als sogenannter „Appetitanreger“ eingesetzt werden, um mehr Lust auf Kundenkäufe zu machen. Allerdings ist die Preisobergrenze die andere Seite in der Politik des Preises und wird in der Regel vom Kunden bestimmt. Denn ab einer gewissen Preisgrenze lohnt sich im Verhältnis zur Produktion der Umsatz nicht mehr. Dem Kunden ist das Produkt mit einem hohen Preis nichts mehr wert. Dann kann nur eine zügige Reaktion verhindern, dass ein Betrieb mit einer hohen Anzahl an Produkten sitzen bleibt oder eine Fehlkalkulation mit großen finanziellen Verlusten hinnehmen muss. Eine sichere Preispolitik bedeutet jedoch auch, Ohr und Auge nah am bestehenden Markt zu haben.

Mit der Preispolitik marktorientiert arbeiten

Die Konkurrenz und die Nachfrage sind wichtige Faktoren in der Politik des Preises. Ziel ist der maximale Gewinn einer optimalen Preispolitik, die alle Seiten berücksichtigen sollte. Wer den Endverbraucher eng an sich bindet, bekommt schnelle Rückmeldung, ob die Ware gefällt, die Gründe für die Akzeptanz oder Ablehnung und mögliche Verbesserungswünsche. Gerade bei neuer Ware oder bei Preiskämpfen gegen die Konkurrenz sind vor allem ähnlich aufgestellte Betriebe immer Teil einer entsprechenden Politik des Preises. Diese Politik ist meistens variabel und kann ebenfalls sehr schnell eingeführt werden. So startet ein neues Produkt in der Regel mit Niedrigpreisen, um dieses auch bekannt zu machen sowie auf dem Markt zu etablieren. Das kann dem Unternehmen einen guten Start mit dem neuen Produkt sichern.

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Über Marvin 625 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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