Smartes Shopping: So sieht die Umkleidekabine der Zukunft aus

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Foto: Preis_King/pixabay.com

Gemütliches Schlendern, die aktuellsten Kollektionen sehen, neue Trends entdecken: Ein Einkaufsbummel durch die Stadt kann entspannend sein. Wir lieben es, uns Inspiration für unseren Alltagslook in den Schaufenstern zu holen oder auch mal etwas Neues zu wagen – das zieht allerdings einen Nachteil mit sich: Die rasante Entwicklung der Modebranche lässt unser Modeherz zwar höher schlagen, wirkt sich dafür maßgebend auf unser Kaufverhalten aus. Der Grat zwischen “Das brauche ich wirklich!” und der Frage “Brauche ich das wirklich?” wird auf einmal ganz schmal – ein Szenario, das durch Lösungsansätze mit künstlicher Intelligenz zukünftig vermieden werden soll.

Digitale Lösungen

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Die stetige Entwicklung beeinflusst unser Kaufverhalten – im positiven sowie im negativen Sinne. Kommt sie jedoch im Modegeschäft selbst zum Einsatz, nimmt sie uns kleine, aber entscheidende Abläufe ab, die sonst die Stimmung drücken können.

Einkaufserlebnis 2.0

In den meisten Fällen bedeutet Shoppen pures Vergnügen, kann aber auch schnell seine Schattenseiten zeigen: Während das Gefühl, das durch Stöbern im Ladengeschäft aufkommt, nicht ansatzweise durch digitales Onlineshopping ersetzt werden kann, merken wir die Anstrengung im Gegenzug in der Umkleide. Ausziehen, anprobieren, umentscheiden, wieder anziehen – beim Shoppen kann zwischen Freude und Frust oft nur eine Anprobe liegen. Aus diesem Grund wird zukünftig auf eine digitale Lösung gesetzt: die smarte Umkleide.

Smarte Umkleide

Die Kabine der Zukunft bietet nicht nur Ruhe und Schutz, sondern denkt mit: Dank des Einsatzes von künstlicher Intelligenz erkennt eine smarte Umkleide nicht nur, welche Artikel in die Kabine genommen werden, sondern auch, um welche Kategorie es sich handelt. Sucht man gezielt nach Young Fashion, bietet die smarte Umkleide passende Alternativen zum Artikel oder schlägt verschiedene Kombinationsmöglichkeiten vor. Abgestimmte Accessoires, die im Ladengeschäft direkt erhältlich sind, oder eine Rundum-Ansicht des Looks sind ebenfalls möglich – und das, ohne sich den Hals zu verrenken.

Die richtige Größe finden

Bevor das Spektakel um die falsche Größe ausartet, bietet die Umkleide der Zukunft ein weiteres Feature: Durch einen Rundum-Scan wird der Körper vermessen und die richtige Konfektionsgröße ermittelt. Das spart nicht nur Zeit, sondern vermeidet den Frust, wenn etwas nicht auf Anhieb passt.

Smarter Spiegel

Spieglein, Spieglein an der Wand… bring’ mir dieses Oberteil in einer anderen Farbe! In einigen Stores und Ladengeschäften ist der smarte Spiegel bereits im Einsatz: Über Touchscreen kann man einen Artikel oder ein gesamtes Outfit zusammenstellen. Ist man zufrieden, wird das Personal mit einem Klick informiert, sucht die Wunschartikel zusammen und bringt sie in die Umkleidekabine.

Social Network

Die smarte Umkleide bietet nicht nur dem Konsumenten einen wesentlichen Vorteil, sondern auch dem Modegeschäft selbst. Durch die Verbindung mit dem Internet kann eine ganz neue Reichweite generiert werden: So kann ein Outfit im Handumdrehen gepostet und in den sozialen Netzwerken gezeigt werden. Digital wird dadurch mit analog verknüpft und erhält eine ganz neue Bedeutung.

Virtueller Kleiderschrank

Ein sehr aktueller Ansatz ist die Entwicklung einer App, die sich als gute Ergänzung zu der smarten Umkleide erweist. Diese App beinhaltet den eigenen Kleiderschrank – virtuell natürlich: So hat man alle Kleidungsstücke, die in der eigenen Garderobe vorhanden sind, auf dem Smartphone parat.

Fehlkauf vermeiden

Man erhält dadurch eine Übersicht, was sich bereits im Kleiderschrank befindet, und kann anhand einer Wunschliste einsehen, was noch gebraucht wird oder welches Kleidungsstück bereits in mehreren Ausführungen vertreten ist. So können typische Fehlkäufe, die meist bei einem Spontankauf entstehen, ganz leicht vermieden werden.

Nachhaltiges Handeln

Zusätzliches Topping: Der Negativtrend Fast-Fashion wird dadurch umgangen, ein nachhaltiges Handeln und Denken wird gefördert. Möchte man mehr für die Umwelt tun, kann die App auch gezielt nach Secondhand-Läden in der Umgebung Ausschau halten.

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Über die Autorin:

Aileen Dawe arbeitet als Texterin für die Eierund GmbH Hildesheim und dem Onlineshop HoseOnline. Sie betreut die Social Media Kanäle, kümmert sich um die Produkttexte und das Modemagazin. SEO zählt ebenfalls zu ihren festen Aufgaben.

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