USB 3.0: Was ist das?

USB 3.0
Foto: urbazon/Shutterstock.com

USB – Universal Serial Bus – ist ein serielles Bussystem zur Verbindung des Computers mit externen Geräten. Bis zum November 2008 war USB 2.0 mit einer Bruttodatenrate von 60 Mb/s die klassische Datenübertragung auf jene Träger, etwa USB-Sticks, Mp3-Player und Ähnliches. An diesem Datum stellte das USB Impelentiers Forum USB 3.0 vor, dass für eine Bruttodatenrate von 500 Mb/s sorgt. Die höheren Datenraten werden durch etwa acht mal höhere Frequenzen auf den Datenleitungen ermöglicht. Damit verbunden erhöhen sich die Anforderungen an die Kabel. Zusätzlich wurde das USB-Protokoll verbessert und die Vollduplex-Übertragung – also simultan in beide Richtungen – ermöglicht.


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Technisch betrachtet enthalten USB 3.0 Kabel neben dem Signal-Adernpaar D+ und D- sowie der Stromversorgung GND und VBUS noch zwei weitere Signal-Adernpaare: SSTX+ und SSTX-, sowie SSRX+ und SSRX-. Weiterhin enthält es noch eine zusätzliche Masseverbindung GND. Um die neue Technologie betreiben zu können, sind sowohl am Host wie am angeschlossenen Gerät neue Stecker, als auch neue Kabel notwendig. Die neuen Kabel haben aufgrund mehr Adernzahl einen größeren Durchmesser und sind daher weniger flexibel.

Es ist bei USB 3.0 Kabel auf eine ausreichende Abschirmung zu achten, da sonst ein störender Einfluss bezüglich elektromagnetischer Unverträglichkeit im WLAN oder Bluetooth Bereich um 2,5 GHz entstehen kann. Dadurch kann die Reichweite sinken und es können vermehrte Übertragungsfehler entstehen.

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