Was ist ein Cache?

Cache
Foto: Sinart Creative/Shutterstock.com

Cache kommt eigentlich aus dem französischen und bedeutet “versteckt”. Das trifft in der EDV Branche nicht ganz so zu. Der Cache ist im Endeffekt eine Puffer- Zone der einen schnelleren Zugriff auf Dateifragmente ermöglicht. Das Prinzip ist eigentlich sehr einfach:


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Eine bestimmte Datei oder ein Programm soll aufgerufen werden. Nun werden alle wichtigen Dateifragmente geladen und errechnet. Jetzt kommen weitere Dateien hinzu die neu berechnet werden müssen und in das Gesamtbild des Programms einfließen. Um ständig neue Rechenoperationen zu vermeiden, werden die bereits geladenen Dateien nicht wieder entfernt sondern verbleiben im sogenannten Cache. Dies ermöglicht dem Rechner einen schnellen wiederholten Zugriff auf bereits errechnete Fragmente. Ebenso kann der Computer im Anschluss benötigte Dateien vorladen und diese im Cache zur späteren Nutzung ablegen. Desto größer der Cache ist, umso mehr Dateien können gleichzeitig dort abgelegt werden.

Dieses Prinzip lässt den PC um ein vielfaches schneller rechnen und verkürzt die Wartezeiten für den Nutzer deutlich. Nach erfolgreicher Bearbeitung und Schließen der Datei oder des Programms, werden diese Dateifragmente wieder aus dem Cache entfernt um Platz für neue Rechenoperationen zu schaffen. Der Cache kann sowohl als Hardware als auch als Software verfügbar sein.

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