Wichtige Gründe für das Führen eines digitalen Haushaltsbuches

Effektive Kontrolle über die eigenen Finanzen

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Eine junge Frau und ein junger Mann sitzen vor dem Notebook und führen ein digitales Haushaltsbuch
Das digitale Haushaltsbuch ermöglicht eine effektive Kontrolle der eigenen Finanzen. Foto: Wayhome Studio/bigstockphoto.com

Immer mehr Menschen nutzen digitale Haushaltsbücher. Schlussendlich gibt es diese schon als recht einfach zu bedienende Apps oder als kostenfreies Programm für den PC. Mit dem digitalen Haushaltsbuch kann man als Privatperson (oder aber auch als Unternehmer) einen Überblick über die monatlichen Ein- wie Ausgaben bekommen.

Besonders empfehlenswert ist das Führen eines digitalen Haushaltsbuches dann, wenn man sich Monat für Monat die Frage stellt, wohin das Geld fließt, weil am Monatsende kaum etwas übrig bleibt, damit gespart bzw. investiert werden kann.

Möchte man etwa Bitcoin kaufen mit PayPal, dafür aber nur frei verfügbares Geld investieren, das am Monatsende am Konto bleibt, so ist es wichtig, die Ausgaben zu kennen, um sodann den Sparstift an der richtigen Stelle ansetzen zu können.

Kontrolle über Finanzen bekommen

Das Führen eines Haushaltsbuchs mag zwar Arbeit bedeuten, jedoch profitiert man am Ende. Denn wer seine monatlichen Einnahmen wie Ausgaben kennt, der darf sich über ein paar nicht zu unterschätzende Vorteile freuen:

Man gewinnt nicht nur die Kontrolle über seine Finanzen und weiß, wo der Sparstift angesetzt werden muss, um etwaige Schulden zu reduzieren, sondern erkennt relativ schnell seine persönlichen finanziellen Grenzen und kann das Konsumverhalten anpassen und es besteht die Möglichkeit, noch bessere Zukunftspläne aufzustellen. Denn wer etwa größere Anschaffungen plant, so etwa einen Autokauf oder den Kauf einer neuen Küche, kann durch das Führen des digitalen Haushaltsbuchs recht schnell berechnen, wie viel Geld im Monat gespart werden kann und wann dann das geplante Projekt zur Umsetzung gelangen wird.

Zudem geht es auch um die totale Transparenz. Jede einzelne Einnahme sowie jede einzelne Ausgabe werden vermerkt. Hier gibt es den schonungslosen Überblick, wie viel Geld man tatsächlich ausgibt.

Man kann auch mit einer Excel-Tabelle arbeiten

Für den PC sowie mobile Geräte gibt es eigene Programme, die kostenlos zur Verfügung stehen. Zu beachten ist, dass es aber auch kostenpflichtige Anwendungen gibt. Bevor man sich für ein digitales Haushaltsbuch entscheidet, ist es ratsam, einen Vergleich anzustellen. Das heißt, welche Leistungen werden zur Verfügung gestellt und wenn es sich um ein kostenpflichtiges Produkt handelt, zu welchem Preis?

Mitunter genügt eine Excel-Tabelle, in der alle Einnahmen wie Ausgaben eingetragen werden. Zu den klassischen Einnahmen, die unbedingt eingetragen gehören, zählen das Gehalt, das Urlaubs- sowie das Weihnachtsgeld. Die monatlichen Fixkosten sind in der Ausgabenspalte einzutragen. Dazu gehören unter anderem Miete, Kreditraten, Strom, Gas, Internetkosten, Kosten für das Smartphone sowie etwaige Versicherungen. Auch variable Kosten sind einzutragen. Dazu gehören etwa Tankkosten oder Lebensmitteleinkäufe. Ein weiterer Punkt sind außergewöhnliche Ausgaben. In diese Kategorie fallen Reparaturen, Urlaube oder auch Luxusartikel wie Ausgaben für das Hobby.

Wie empfehlenswert sind Haushaltsbuch-Apps?

Eine junge Dame bedient ein Handy bzw. Smartphone
Handy-Apps erleichtern die Führung eines digitalen Haushaltsbuches ungemein. Foto: Rido81/bigstockphoto.com

Bereits nach wenigen Wochen kann man eine Bilanz ziehen. Jedoch nur dann, wenn man ganz genau darauf achtet, alle Einnahmen wie Ausgaben angeführt zu haben. Man kann so relativ schnell einen Überblick bekommen, wofür eigentlich das gesamte Geld ausgegeben wird – und sodann gegensteuern.

Es gibt bereits einige Haushaltsbuch-Apps. In der Regel gibt es eine kostenlose Basisversion mit der Möglichkeit einer kostenpflichtigen Premiumversion. Bevor man sich für die kostenpflichtige Variante entscheidet, ist in Erfahrung zu bringen, ob die zusätzlichen Leistungen überhaupt erforderlich sind bzw. benötigt werden, um einen Überblick zu bekommen, wofür Monat für Monat Geld ausgegeben wird.

Wer unsicher ist, kann sich im Internet die einen oder anderen Test- wie Erfahrungsberichte zu den jeweiligen Programmen ansehen. Denn oftmals helfen unabhängige Bewertungen dabei, wenn es um die Frage geht, welche App bzw. welches Programm besonders empfehlenswert ist.

Wichtig ist, dass man beim Führen eines digitalen Haushaltsbuches ganz genau ist. Denn es bringt nichts, wenn man die eine oder andere Rechnung unter den Tisch fallen lässt, nur um sodann seine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zu beschönigen. Nur dann, wenn ganz klar alle Ausgaben aufgelistet werden, bekommt man den Überblick, wofür das meiste Geld ausgegeben wird.

Das digitale Haushaltsbuch kann also durchaus als eine nicht zu unterschätzende Hilfe verstanden werden, wenn man seine Finanzen in den Griff bekommen möchte – oder die Angst hat, die Kontrolle darüber zu verlieren.

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Über Marvin 723 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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