Wie funktioniert Geocaching?

Geocaching mit Landkarte und GPS-Gerät
Geocaching ist gewisserweise vergleichbar mit der klassischen Schnitzeljagd. Foto: PRESSLAB/Shutterstock.com
Wie funktioniert Geocaching?
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Mit Geocaching bezeichnet man eine Freizeitaktivität, bei der die teilnehmenden Personen (Geocacher) einen GPS-Empfänger (Global Positioning System) oder ein mobiles Gerät, wie z. B. ein Smartphone benötigen, um durch GPS-Koordinaten markierte Orte („Geocaches“ oder „Caches“) zu finden.

Geocaching bietet für jeden etwas, von der Familie mit Kindern bis zum Rentner. Einige Geocacher spielen das Spiel, um zu sehen, wie viele Geocache Verstecke sie insgesamt finden können, während andere spielen, um zu sehen, wie viele neue Staaten oder Länder sie durch die Geocache Suche besuchen können. Für den traditionellen Geocache stellt ein Geocacher einen wasserdichten Behälter auf, der ein Logbuch (mit Stift und/oder Bleistift) enthält, und zeichnet dann die Koordinaten des Cache auf. Diese Koordinaten, zusammen mit anderen Angaben zum Standort, werden auf einer Auflistungsseite veröffentlicht. Andere Geocacher erhalten die Koordinaten von dieser Seite und suchen den Cache mit ihren tragbaren GPS-Empfängern. Sobald ein Cache durch den Geocacher gefunden wurde, erfolgt ein Eintrag im Logbuch des Cache. Anschließend muss der Cache an die gleichen Koordinaten versteckt werden, damit andere Geocacher ihn finden können. Geocacher können Objekte (außer Logbuch, Bleistift oder Stempel) aus dem Cache nehmen und dafür etwas Ähnliches oder Höheres hinterlassen.

Typische Cache Schätze, in der Geocachingwelt, haben in der Regel keinen hohen Geldwert, können aber einen persönlichen Wert für den Finder haben. Essen, auch wenn es versiegelt ist, ist in Geocaches nicht erlaubt, da es als unhygienisch gilt und Tiere anziehen kann. Gefährliche oder illegale Gegenstände, Waffen, Lebensmittel und Drogen sind nicht erlaubt und verstoßen gegen die Regeln der meisten Geocachelisten. Wurde ein Geocache zerstört oder gestohlen, soll er „überfallen“ worden sein. Der frühere Begriff spielt mit der Tatsache, dass diejenigen, die nicht mit Geocaching vertraut sind, Muggel genannt werden, ein Begriff, der aus der Harry-Potter-Buchreihe entlehnt wurde und gleichzeitig an Popularität gewann.

Vorbereitungen für das Geocaching

Es gibt einige Informationen, die man für die Vorbereitung einer Suche beachten sollte. Bei der Auswahl eines Cache spielt die Zeiteinteilung eine wichtige Rolle, es sollte grundsätzlich immer ein Geocache ausgewählt werden, der den Zielen des Tages entspricht. Ist das Ziel ein langer Tag mit anspruchsvollen Wanderungen oder ein einfaches Halbtagesabenteuer?
Es sollte ausreichend Wasser, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Essen und zusätzliche Kleidung mitgenommen werden, um für jedwede Situation gerüstet zu sein. Empfehlenswert ist es, einer anderen Person mitzuteilen, wohin man gehen möchte.

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Über Marvin 519 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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