Qualitätsmanagement in KMU – IT als wichtig(st)e Determinante

Qualitätsmanagement in KMU - IT als wichtig(st)e Determinante
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Nicht nur in Großkonzernen, sondern auch und gerade in KMU spielt die IT eine übergeordnete Rolle. Dabei kommt es primär auf die Auswahl der richtigen Systeme in Hard- und Softwarelösungen sowie das Zusammenspiel der verwendeten Tools an. Qualität, Effizienz, Sichtbarkeit am Markt und die Steigerung der Kundenzufriedenheit basieren auf einem Qualitätsmanagement, in dem das Controlling eine führende Position einnimmt.

Ziel aller Managementsysteme ist es, alle Ressourcen umfassend zu nutzen und die maximale Effizienz in allen Bereichen zu erzielen. Die Prägnanz einer leistungsstarken IT und dem perfekten Qualitätsmanagement wird in vielen KMU nicht umfassend erkannt und beinhaltet Lücken, die der Performance des Unternehmens entgegenstehen. Vielfach ist es eine Frage des Budgets, wenn die Aufrüstung ausbleibt und die IT nicht auf den neuesten Stand und den sich stetig verändernden Bedarf angepasst wird. Dieser Artikel soll zeigen, wie wichtig das professionelle Qualitätsmanagement ist und dass KMU durch die Implementierung maßgeschneiderter IT-Lösungen für mehr Effizienz und mehr Kundenzufriedenheit sorgen.

Im operativen Geschäft ist die digitale Technik nicht mehr wegzudenken. Doch ein IT-Konzept für erfolgreiche Unternehmer basiert nicht nur auf vernetzten Computern und der Projektsteuerung über digitale Techniken, sondern auch auf dem Qualitätsmanagement und einem präzisen Controlling aller Prozesse im Unternehmen.

Das Qualitätsmanagement – Die primären Vorteile im Überblick

Eine Qualitätsmanagement-Lösung im KMU unterstützt vielseitig und bietet sich vor allem für die Effizienz in den folgenden zentralen Prozessen an. Wichtig ist hierbei, dass es sich um eine maßgeschneiderte und zum Unternehmen sowie zum Einsatzbereich passende Lösung handelt. Die hier in Kürze aufgeführten Aspekte sind wichtige Bestandteile des Qualitätsmanagements, das mittels einer IT-Ausweitung oder Neu-Implementierung umgesetzt wird.

Marktzugang optimieren

Das globalisierte Marktumfeld setzt den Nachweis zur Seriosität und Professionalität des Unternehmens voraus. Wer über ein zertifiziertes Qualitätsmanagement – kurz QMS verfügt, stellt die Qualitäts- und Prozesssicherheit in den Fokus und erbringt den Nachweis zur systematischen Kontrolle. In einigen Branchen, beispielsweise in der Technik und der Autoindustrie dienen diese Zertifikate als primäre Voraussetzung für Geschäftspartnerschaften und Vertragsabschlüsse mit Endkunden. Das Qualitätsmanagement gibt sowohl dem Unternehmer wie dem Kunden oder Geschäftspartner Sicherheit und weist auf das regelmäßige Controlling aller Prozesse und Projektphasen sowie der Produktqualität hin.

Kostenminimierung bei Qualitätssteigerung

Je früher die Qualität gesichert wird, umso niedriger sind die Produktionskosten. QMS dient der Frühsicherung im Prozess der Entstehung eines Produkts und schließt aus, dass etwaige Fehler erst bei der Produktkontrolle nach Fertigstellung gesichtet werden. Die Früherkennung und frühzeitige Absicherung aller Prozesse lässt Kosten senken und die Qualität in der Produktion steigern. Somit erzielt der Unternehmer maximale Effizienz bei minimalem Aufwand und schützt sich vor seriellen Fertigungen, die fehlerbehaftet und durch die notwendige Nachbesserung oder Neuproduktion eine Verdoppelung der Herstellungskosten bedeuten.

Spürbare Kosteneinsparung durch Ausschuss-Vermeidung

Ausschuss kostet viel Geld und wird obendrein zum Ärgernis, da Liefertermine nicht eingehalten und Geschäftspartner mit einem neuen Termin bedacht werden müssen. Generell erzeugt Ausschuss unnötige Kosten, da sowohl die Entsorgung der defekten Produkte und der erneut notwendige Einkauf von Rohstoffen auf die Gesamtausgaben des Unternehmens wirken. Das Qualitätsmanagement in der gesamten Projektphase lässt Produktionsfehler oder Materialfehler sofort erkennen und die Produktion stoppen, wodurch das Aufkommen von Ausschuss und damit der Bedarf zur Entsorgung gemindert werden.

Qualitätsdenken auf systematischer Basis

Der Einsatz eines QMS hält alle Mitarbeiter und Mitwirkenden am Projekt zur Aufmerksamkeit an. Die Qualitätsprüfung obliegt nicht länger primär in der Verantwortung der Qualitätssicherungsbeauftragten, sondern in den Händen aller am Prozess beteiligten Mitarbeiter. Es entwickelt sich eine neue Perspektive, in der die Qualität von Anfang an im Vordergrund steht und als Verantwortlichkeit nicht auf einen kleinen Personenkreis – die Qualitätsprüfer – ausgelagert wird. Auch hierdurch entsteht eine Ersparnis und obendrein ein neuer Gedanke vom Teamwork und der Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters im Unternehmen.

Transparenz als Grundpfeiler der Sicherheit

Eine transparente Auflistung der betrieblichen Abläufe ist von Vorteil und legt einen Grundstein zur Früherkennung von Problemen und Verbesserungsbedarf. Durch Qualitätsmanagement werden alle Abläufe ausführlich beschrieben und lückenlos dokumentiert. Die Übersicht ist leicht verständlich und ermöglicht es, alle Probleme zu erkennen und so eine umgehende Beseitigung herbeizuführen.

Erzielte Optimierung beibehalten

Verbesserungen sind nur effektiv, wenn sie von Dauer und damit nachhaltig sind. Hier bieten QMS Tools eine praktische Hilfestellung und Möglichkeit, die optimierten Abläufe und Prozesse in der Praxis beizubehalten und den neuen Standard zu definieren. Durch die Fixierung sind die Optimierungen Maßnahmen als übliche Praxis konkretisiert und lösen die fehlerhaften oder nicht effizienten ehemaligen Strategien ab.

Innovationsfähigkeit durch entsprechende Fehlerkultur

Fehler passieren und sind nicht nur menschlich, sondern auch im Zeitalter der Digitalisierung nicht vollständig auszuschließen. Wenn die Fehlerkultur konstruktiv betrachtet wird, sind Beeinträchtigungen und die damit verbundenen Folgen weitgehend zu vermeiden. Das Qualitätsmanagement spielt vor allem in Prozessen eine übergeordnete Rolle, wo Fehler die gesamte Produktion beeinträchtigen oder die Risiken der Arbeits- und Produktsicherheit steigern. Durch präzises Qualitätsmanagement werden Fehler vorbeugend vermieden, in dem der Ursachenuntersuchung Beachtung geschenkt und den Problemverursachern auf den Grund gegangen wird.

Know-how Transfers optimiert

Der Transfer betrieblicher Informationen und Besonderheiten wird durch das Qualitätsmanagement optimiert. Zum Beispiel in der Einarbeitung neuer Mitarbeiter sind die Dokumentationen und Beschreibungen aller Arbeitsabläufe hilfreich und schließen aus, dass ein Mitarbeiter abgestellt und in der Einarbeitung anstatt in der Produktion tätig sein muss. Auch im Bezug auf das mitarbeiterübergreifende Wissen zum neuen Qualitätsstandard oder Veränderungen in der Produktion ist ein QMS von primärem Vorteil und verkürzt den Zeitraum zur Vermittlung der Informationen.

Effizienzsteigerung durch Prozess- und Projektmanagement

Die Erwartungen der Zielgruppe steigen stetig und nur wenn sich KMUs anpassen, können sie sich von Mitbewerbern abheben und so eine führende Position auf dem Markt einnehmen. Die Steigerung der Qualitätsstrategien zieht eine erhöhte Effizienz nach sich und ist somit ein Vorteil, von dem das Unternehmen maßgeblich profitiert. Bei der Qualität von Produkten, von Arbeitsabläufen und Prozessen gibt es keine Prüfung im eigentlichen Sinne, wenn Fehler im Vorfeld vermieden und der Aspekt der Hochwertigkeit in den Fokus gestellt werden soll. Dennoch verlassen sich viele KMUs auf die Qualitätskontrolle im Nachgang und verschenken damit wertvolle Ressourcen und Potenziale. Durch das Qualitätsmanagement, dessen Bestandteil ein umfassendes Prozess- und Projektmanagement ist, werden diesbezügliche Einschränkungen vermieden. Für den Unternehmer bedeutet das, dass er Ressourcen spart, sein verfügbares Potenzial vollständig einsetzt und sich vor unnötigen Retouren und der Ausschuss-Produktion schützen kann. Über die Qualität des Endproduktes entscheidet bereits die korrekte Planung, in die alle Kosten- und Prozessfaktoren einfließen. Mit einem zum Unternehmen passenden QMS wie visalo wird diese Aufgabe anhand der Eingaben des Verantwortlichen von der firmeneigenen IT übernommen. Menschliche Fehler sind auszuschließen und die Performance der Leistung und Effizienz steigen nachhaltig.

Mehr Kundenzufriedenheit durch Ticket-Systeme im Support

Zu den wichtigsten Tools im Qualitätsmanagement gehören Support-Ticket-Systeme. Diese vereinfachen nicht nur die Conversion von Seiten des Kunden, sondern mindern den Zeitraum von der Kenntnisnahme einer Mitteilung bis zum Lösungsvorschlag durch das Unternehmen. Ein großer Vorteil des Support-Ticket-Systems liegt in der präzisen Zuordnung zum richtigen Ansprechpartner begründet. Erstellt ein Kunde ein Ticket, erhält er eine Ticketnummer per automatischer Rückantwort über den Eingang und die schnellstmögliche Bearbeitung seines Anliegens. Ticket-Systeme lassen sich ganz gezielt auf die Branche, die möglichen Gründe für eine Kontaktaufnahme und die einzelnen Abteilungen des Unternehmens abstimmen. So ist keine zentrale Supportstelle notwendig und man spart die wichtigste Ressource des Unternehmens: Die menschliche Arbeitskraft und Zeit. Durch die Kategorisierung, die der Kunde anhand der vorkonfigurierten Felder vornimmt und den Bereich seines Anliegens definiert, gelangt das Ticket automatisch an den Ansprechpartner, der für diesen Bereich verantwortlich ist. Technische Fragen liegen dem technischen Support vor, Anfragen zur Lieferung oder zur Bestellung gehen in der dafür verantwortlichen Abteilung ein und Anliegen im Bereich Sonstiges werden von einem Allround-Mitarbeiter angenommen. Support-Ticket-Systeme verkürzen die Wartezeit der Bearbeitung und sorgen damit beim Kunden für Zufriedenheit und einen seriösen Eindruck durch die Präzisionsabwicklung aller Anliegen mit dem Unternehmen.

Weniger bezahlte Ausfallzeiten durch Tools zur Zeiterfassung

Das Thema Zeit ist in jeder Branche ein zentraler Aspekt, der über Effizienz oder ein zu hohes Zeitkontingent entscheidet. Tools zur Zeiterfassung werden immer wichtiger und sind in allen Unternehmensbereichen verwendbar. Am bekanntesten ist sicherlich die Erfassung der täglichen Arbeitszeit jedes einzelnen Mitarbeiters. Dabei geht es nicht primär darum, den pünktlichen Arbeitsantritt, die Pausen und das Ende der Arbeitszeit mittels IT zu überwachen. Auch wenn dieser Faktor ebenfalls ins Portfolio der Zeiterfassung integriert werden kann, bieten sich die Tools für weitaus mehr Aufgaben an. Wie lange wird für einen Prozess benötigt, wo liegt die durchschnittliche Projektzeit aller Mitarbeiter in der Gesamtheit und wo kann optimiert werden? Anhand einer Zeiterfassung lässt sich die Arbeitszeit besser einteilen und so eine spürbare Effizienzsteigerung erzielen. Das Tool ist für die Mitarbeiter im Unternehmen, aber auch für freiberuflich Tätige oder für am Projekt beteiligte externe Firmen geeignet. Der Unternehmer hat sein zeitliches Kontingent im Blick und kann jederzeit überprüfen, ob das Zeitmanagement in der Firma nachhaltig ist oder ob es Verbesserungsbedarf gibt. In jedem Unternehmen gilt: Zeit ist Geld. Umso wichtiger ist es, die verknappbare Ressource umfassend zu nutzen und sich über die Aufteilung und Ausnutzung der Arbeitszeit in Kenntnis zu setzen. Es gibt eine ganze Bandbreite hilfreicher Time-Tracking-Tools, wodurch sich KMUs am besten auf einen IT-Dienstleister berufen und sich ein bedarfsgerechtes und zielorientiertes System zur Zeiterfassung empfehlen lassen sollten. Praktisch sind diese Tools im Qualitätsmanagement grundsätzlich, wodurch sie zu den wichtigsten Maßnahmen im Bezug auf die Vermeidung von Ausfallzeiten oder länger als nötige Projektzeiträume gehören.

CRM Systeme: Kundenbeziehungen basieren nicht auf dem Zufall

Das Customer Relationship Management, CRM ist ein bedeutsamer Faktor für gute Kundenbeziehungen in Unternehmen. CRM hilft bei der Gewinnung neuer Kunden und sorgt dafür, dass aus Besuchern interessierte Kunden mit Interesse am Unternehmen und dessen Angebot werden. Gute Kundenbeziehungen sind kein Produkt des Zufalls, sondern basieren auf den grundlegenden Faktoren der Wertschätzung jedes einzelnen Besuchers. Der einzelne Kunde ist der Mittelpunkt eines jeden Unternehmens und entscheidet darüber, ob ein KMU erfolgreich wirtschaftet. Durch den Einsatz von CRM bekommt der Kunde die notwendige Wertschätzung und der Unternehmer die Chance, sich ein 360° Profil jedes einzelnen Kunden des Unternehmens zu verschaffen. Unterschiedliche Verhaltensweisen und Verkaufsmuster prägen die Unterschiede des Kundenstamms, der als solcher nur in der Gesamtheit und nicht als Gruppierung von Individuen betrachtet wird. Erst wenn sich jede Tätigkeit in der Firma an der Zufriedenheit jedes einzelnen Kunden orientiert, ist der Weg auf der Erfolgsleiter geebnet. Die manuelle Zielgruppenforschung und Bedarfsermittlung wäre ein zeitintensives und unnötiges Verfahren. Hier hilft die IT spürbar und das CRM System erhöht die wirtschaftliche Effizienz nachhaltig. Das basiert auf der Tatsache, dass alle Tätigkeiten im Vertrieb und der Abwicklung sowie im Kundendienst Hand in Hand arbeiten und sprichwörtlich an ein und dem selben Strang ziehen. Alle kundennahen Prozesse des Unternehmens lassen sich in ihrer wirtschaftlichen Effizienz steigern und mit weniger Zeitaufwand das beste Ergebnis erzielen. Ein CRM erzeugt eine einheitliche Datenbank für alle Kunden sowie ihre Daten, die Angebote und noch zu erledigenden Aufgaben. Mit einem Blick erhält der Unternehmer eine konkrete Einsicht ins Kaufverhalten und die Beschreibung des Kunden, wodurch Marketing Aktionen und Empfehlungen zielgerichtet und personalisiert vermittelt werden. Der Kunde schätzt die Persönlichkeit und tendiert viel eher zum Vertragsabschluss als bei unpersönlicher und nicht gezielt an ihn gerichteter Werbung. Ein CRM optimiert die Conversion und ist bringt die Ressource in den Fokus, die über die Marktposition und den Erfolg eines Unternehmens entscheidet. Den zufriedenen Kunden.

Steigerung der Produktqualität durch Qualitätsmanagement

Die Produktion ist kein statischer, sondern ein sich im stetigen Wandel befindlicher Prozess. KMUs die diesen Aspekt vor Augen haben und ihre Qualität stetig verbessern, die Leistung optimieren und ihre OEE – Overall Equipment Effectiveness verbessern, heben sich von Mitbewerbern ab. In Großkonzernen ist das Qualitätsmanagement im Bezug auf die Produktqualität längst ein primärer Bestandteil aller Prozesse, doch in kleineren und mittelständischen Unternehmen findet dieser wichtige und bedeutsame Faktor noch nicht umfassend Verwendung. Die OEE setzt sich aus den Komponenten Leistung, Verfügbarkeit und Qualität zusammen. Dabei werden diese Bereiche nicht einzeln analysiert, sondern in der Gesamtheit betrachtet und als Basis eines präzisen Qualitätsmanagements gesehen. Ausfallzeiten oder Produktionsengpässe und daraus resultierende Verluste sind durch Qualitätsmanagement vermeidbar. Anhand vergangener Ergebnisse wird graphisch dargestellt, wo Verbesserungsbedarf besteht und eine Optimierung für die Steigerung der Produktqualität sorgt. Zur Erhöhung der Produktqualität zählen nicht nur die Steigerung der Produktionsleistung, sondern mit gleicher Performance auch die Erhöhung der Verfügbarkeit. Ebenso wirkt sich ein QMS nachhaltig auf den Qualitätszuwachs und die Reduzierung von Stillständen aus. Sind veränderte Pausenzeiten oder Arbeitszeitverschiebungen sinnvoll? Durch die Kenntnisse aus der Darstellung einer Qualitätsmanagement Software erhalten KMUs die vollständige Übersicht zu allen technologischen, menschlichen und zeitlichen Optimierungen im Unternehmen. Kompetenz und Erfahrung reichen nicht aus, um das Zusammenspiel der Grundpfeiler zu harmonisieren und die Produktivität zu steigern. Nur wenn klare Fakten in transparenter Struktur vorliegen, lässt sich mittels Erfahrung und einer professionellen Auswertung eine spürbare Verbesserung erzielen. Hier sind Tools zur Analyse und zum konstanten Monitoring angeraten, damit die Performance stetig überwacht und eine Reaktion in Echtzeit erfolgen kann.

Größere Performance auf dem Markt: Analysen von Mitbewerbern im Fokus

Durch eine umfassende IT-Umgebung in präziser Installation und mit auf das KMU abgestimmten Funktionen ist es einfach, die eigenen Marktvorteile im Blick zu behalten. Aber auch ein Blick auf die Mitbewerber ist hilfreich und fokussiert auf Bereiche, die im eigenen Unternehmen nicht vollständig beachtet wurden. Gerade in gut frequentierten Branchen reicht es nicht aus, gut zu sein. Man muss besser sein als die Konkurrenz und sich durch einen Mehrwert für den Kunden und ein Alleinstellungsmerkmal sichtbar positionieren. Die Analyse der eigenen Performance und der unmittelbaren Konkurrenz bietet Vorteile. Nur durch die Kenntnis, was bei der Konkurrenz besser funktioniert und welche Defizite im eigenen Unternehmen prägnant sind, hat eine Verbesserung die gewünschte und effektive Wirkung. Jeder Steigerung basiert auf der Erkenntnis zu ungenutzten Potenzialen und brach liegenden Ressourcen. Die Ermittlung mittels einer präzisen und ergebnisorientierten IT spart Zeit und gewährt umfassende Einblicke in alle Bereiche. Es geht nicht darum, einen einzelnen Prozess zu optimieren und sich Schritt für Schritt vorzuarbeiten. Wenn ein aktuelles Konzept nicht mit dem gewünschten Ergebnis aufwartet, sind Umdenken und eine umgehende Ausarbeitung neuer Strategien von zwingender Notwendigkeit. Während der Mensch emotional und nachsichtig prüft, lässt sich die innovative Technik nicht überlisten. Das heißt: Was schwarz auf weiß in Statistiken und Graphen ersichtlich ist, ist eine Tatsache und damit die Grundlage einer Veränderung. Dazu gehört auch, dass sich über die Performance der Mitbewerber auf dem Markt informiert und aus deren Erfolgen wie Fehlern gelernt wird.

Statt komplexer IT-Konzepte: Einzellösungen aus Modulen nach Bedarf

Der IT-Bedarf ist für kleine und mittelständische Unternehmen essenziell. Die effektivere Gestaltung von Prozessen erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und damit zu einer Position, die im Rahmen der globalen Wirtschaft von primärer Bedeutung ist. Gerade im KMU müssen die Abläufe besonders effizient gestaltet und eine harmonische Symbiose zwischen der genutzten Software und dem Qualitätsmanagement fokussiert werden. Alle Bereiche der Planung, des Vertriebs und der Abwicklung sollten in einem umfassenden Warenwirtschaftssystem integriert werden. Es gibt keine pauschale Software für präzises und zielführendes Qualitätsmanagement, sodass KMUs eine Expertenberatung und die Empfehlung der notwendigen Module in Anspruch nehmen sollten. Die Beratung entscheidet maßgeblich darüber, ob das QMS zum Unternehmen und den avisierten Aufgabenbereichen passt. Die nächste Schwierigkeit ergibt sich aus der Implementierung, welche die Funktionalität vorhandener Software nicht einschränken darf. Ob standardisiertes QMS oder eine Individuallösung: Die richtige Entscheidung orientiert sich primär am Bedarf und der Performance des Unternehmens. Es ist nicht notwendig, sich auf komplexe Lösungen zu konzentrieren und Module zu wählen, die im eigenen Unternehmen wenig zielführend oder aufgrund ihrer Komplexität nicht verständlich sind. Auch kleine Tools und einzelne Module in einer symbiotischen Kombination erhöhen die Qualität und erweisen sich im Qualitätsmanagement als Multiplikator des Erfolgs. Wichtig ist, dass die IT-Lösung alle wichtigen Bereiche aufgreift und die Aspekte einbezieht, auf die KMUs besonderen Wert legen. Da der Anspruch variiert, verschaffen sich IT-Experten einen konkreten Überblick vor Ort und empfehlen eine Lösung, die mit dem vorhandenen System harmoniert und eine optimale, zeitnahe Verbesserung des Ist-Zustandes erzeugt.

Fakt ist: Durch die IT arbeiten KMUs effizienter und erhöhen ihre Marktpräsenz durch qualitative Merkmale. Doch nur wenn die IT zum Unternehmen und dem ermittelten Bedarf passt, die wichtigsten Bereiche beinhaltet und nach der Implementierung im System leicht steuerbar ist, erfüllt sie ihren Zweck und erweist sich als hilfreiches und praktisches Tool. Komplexität und unnötige Funktionen wirken sich eher als Blockade aus. Daher sollten Unternehmer gezielt wählen und der Devise folgen: Weniger ist mehr. Die Grundpfeiler eines leistungsstarken firmeneigenen Netzwerks mit Schnittstellen zur Warenwirtschaft mit Geschäftspartnern und einem perfekten Kundenmanagement basiert auf funktionalen, sicheren und den eigenen Anspruch aufgreifenden Lösungen. Für alle KMUs gibt es hochwertige Qualitätsmanagement Tools, mit denen sich die aktuelle Performance prüfen und die Basis für eine Optimierung erkennen lässt. Die Automation von Ermittlungen im Zeitaufwand von Prozessen oder der Arbeitszeit und der Projektphasen nimmt hier eine genauso wichtige Position ein wie das Support-Ticket-System, das Kundenorientierung zeigt und sich auf die Vereinfachung der Conversion und Problemlösung positiv auswirkt.

Anforderung als Fundament der IT-Bedarfsermittlung

Die perfekte IT-Lösung ist branchenbasiert und auf den persönlichen Anspruch des KMU abgestimmt. Die Bedarfsermittlung sowie die bereits im Unternehmen genutzte Hard- und Software bildet das Fundament der Auswahl, die neben der Zielsetzung den Ist-Zustand und die Performance einbezieht. Ein erfahrener IT-Experte findet in kurzer Zeit heraus, was sich im Qualitätsmanagement ändern und an die Herausforderungen der aktuellen Zeit anpassen sollte. Dabei müssen KMUs wissen, dass das Qualitätsmanagement keine statische Software ist. Vielmehr sollten Erweiterungen und Veränderungen planbar und realisierbar sein. Der Markt ist flexibel, wodurch auch das QMS hohe Flexibilität aufweisen und sich auf die veränderlichen Bedürfnisse für KMU anpassen lassen sollte. Wer statisch wählt, steht der eigenen Effizienz im Weg und verschenkt wertvolle Ressourcen. Die Skalierbarkeit, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der QMS Lösung sind die Stützpfeiler für die Steigerung der Produkt- und Prozessqualität. Ebenso spielen diese Faktoren im Kundenmanagement und der Personalisierung von Kundenwerbung und Produktempfehlungen eine übergeordnete Rolle. Eine zukunftssichere Investition ist zielführend und so flexibel, dass ein neuer Bedarf eine neue Lösung generieren lässt und dabei nicht auf eine vollständige Umrüstung fokussiert.

KMUs benötigen ein fundiertes, strukturiertes und transparentes Qualitätsmanagement. Um sich von Mitbewerbern abzuheben, die Wettbewerbsfähigkeit auf globaler Ebene zu steigern und Verluste durch mangelnde Kenntnis zur Performance auszuschließen, sind aufeinander aufbauende QMS Module hilfreich. Kein Unternehmer muss sich in der IT in Präzision auskennen und diese Entscheidung selbst treffen. Die Beratung durch IT-Spezialisten schließt Fehlentscheidungen aus und wirkt sich nachhaltig auf die Effizienz und die Entscheidungspräferenz aus. Systemtechniker empfehlen in der Regel für KMUs kein komplexes Qualitätsmanagement, sondern einzelne im System implementierbare Module, mit denen sich das Monitoring für alle avisierten Bereiche vornehmen und Verbesserungen avisieren lassen. Die Problemerkennung steht dabei im Mittelpunkt, da nur ein erkanntes und ermitteltes Problem behoben und mit dem Ziel der konstanten Effizienzsteigerung beseitigt werden kann.

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Über Marvin 625 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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