.htaccess: Was ist das?

Webhosting
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.htaccess bedeutet soviel wie “Hypertext-Zugriff” oder auf englisch “hypertext access”. Es handelt sich um eine Konfigurationsdatei, die von Webservern verwendet wird, welche wiederum auf Apache basieren. Bei dem Punkt am Anfang des Dateinamens handelt es sich nicht um einen Tippfehler. Alle Dateien, die mit einem Punkt beginnen, stammen aus dem Unix-Betriebssystem. Bei Webseiten, die über einen Apache-Server laufen, können unter Verwendung von .htaccess, neue Regeln für das Verzeichnis aufgestellt werden. Die Datei ist daher selbst ein Teil der Konfiguration des Webservers. Unabdingbare Voraussetzung ist jedoch, dass die Seite auf einem Apache-Server läuft, wobei Apache jedoch der meist-genutzte Webserver des Internets ist.


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.htaccess ermöglicht den Schutz eines Verzeichnisses vor Zugriffen durch HTTP-Authentifizierung. Daneben können Weiterleitungen oder Fehlerseiten festgelegt werden, ohne dass der Server neu gestartet werden muss. Um den Webserver durch eine .htaccess-Datei anzupassen, reicht es aus, eine Datei mit der Bezeichnung “.htaccess” zu erstellen und in das dazugehörige Verzeichnis hochzuladen. Anschließend finden die Regeln von Apache Anwendung. Dabei ist, im Gegensatz zu anderen Änderungen an der Haupt-Konfigurationsdatei (httpd.conf) kein Neustart notwendig. Apache sucht bei jedem Aufruf im Pfad einer Webseite automatisch nach einer .htaccess-Datei.

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