Vierkernprozessor: Was ist das?

Mehrkernprozessor
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Bei einem Vierkernprozessor (engl: Quad-Core) handelt es sich um CPU’s (Computer Processing Unit), also Prozessoren mit vier Kernen. Die vorangegangene Entwicklung war der Sprung von einem auf zwei Prozessorkerne. Dieser technologische Fortschritt hat letztlich für die Öffnung eines Flaschenhalses gesorgt, da einige Programme die Daten nicht mehr schnell genug geliefert bekommen, wie sie vom Multi-Kern-Prozessor (auch: Mehrkernprozessor) verarbeitet werden. Aber worin liegen die Vorteile von mehreren Kernen?


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Dass die vierfache Anzahl Kerne pauschal auch die vierfache Geschwindigkeit wiederspiegeln ist ein Aberglaube. Tatsächlich ist es sehr stark von den Anwendungen abhängig. Die Programme müssen dafür programmiert sein. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um sehr rechenintensive Programme wie Rendering, 3D-Raytracing, Bild-Bearbeitung und Ähnliches. In der IT wird unterschieden zwischen Multi-Tasking und Multi-Threading. Während ein Prozessorkern lediglich simulieren kann, an verschiedenen Anwendungen gleichzeitig zu arbeiten, springt er einfach nur extrem schnell zwischen den Arbeiten hin und her. Bei mehreren Kernen ergibt sich die Möglichkeit des Multi-Threadings, also der gleichzeitigen Arbeit an verschiedenen Aufgaben der Kerne.

Ohne Multi-Threading Software macht der Einsatz von 4 Kernen allerdings keinen Sinn. In üblichen Personal-Computern gibt es kaum Einsatzgebiete für vier oder mehr Kerne.
Ohne spezielles EInsatzgebiet mit Multi-Core-Unterstützung empfiehlt sich in herkömmlicher Anwendung der Einsatz eines Doppelkernprozessors.

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