„Bin ich Playstation-süchtig?“ Wann die Zockerei zur Sucht wird!

Playstation Zocker
In vielen Fällen nimmt die Zockerei an Spielekonsolen wie der Playstation überhand. Foto: photographer/Shutterstock.com
„Bin ich Playstation-süchtig?“ Wann die Zockerei zur Sucht wird!
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Viele Dinge im Leben bieten ein Suchtpotential. Im Zeitalter der Digitalen Medien und Spiele stellen diese eine große Gefahr zur Sucht dar. Die jüngere Generation ist öfter aber nicht ausschließlich von der Spielesucht betroffen. Ein Süchtiger erkennt selten, dass seine Begeisterung für ein Spiel über die normalen Maßen hinaus geht. Eltern und Geschwister sollten ein Auge auf die Zeit an der Konsole haben.

Wo endet die Begeisterung und wo beginnt die Sucht?

Ein neues Spiel ist auf den Markt gekommen und wird sofort gekauft. Zuhause werden die nächsten Stunden an der Playstation verbracht. Das Abendessen wird vergessen und die Eltern sind genervt. Der Spieler redet die nächsten Tage von Nichts anderem und ist wenig am Tagesgeschehen interessiert. Soweit völlig normal. Dauert dieses Muster länger an, Schule wie häusliche Pflichten werden vernachlässigt und der Geruch im Raum wir zunehmend schlechter, kann man beginnen sich Gedanken um das Wohl des Kindes zu machen. Der Controller wird kaum noch aus der Hand gelegt, der Gang zur Toilette wird hinausgezögert solange es möglich ist. Die Körperhygiene lässt nach und die Freunde werden links liegen gelassen. Es wird mehr Zeit an der Playstation verbracht, als irgendwo sonst. Spricht man den offenkundig Süchtigen an reagiert dieser gereizt und aggressiv.

Einem Kind kann man noch die Playstation wegnehmen oder erzieherische Maßnahmen, in Form von einem Rausschmiss an die frische Luft, einleiten. Es wird zwar nicht begeistert reagieren, doch sich mit der Situation arrangieren müssen. Die Hoheitsperson im Haus sind die Eltern. Für einen Erwachsenen sieht die Sache anders aus. Lebt er allein kann es lange dauern, bis überhaupt jemand bemerkt, was vor sich geht. In Wohngemeinschaften oder einer Beziehung, kann eine Sucht schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, denn so einfach vorzuschreiben ist es dem Erwachsenen nicht, dass er jetzt raus gehen oder die Konsole abschalten muss. Wenn der Süchtige Glück hat, haben Familie und Freunde genug Einfluss auf ihn, dass er eine Auszeit nimmt und sein reales Leben wieder wahrnehmen kann. Im schlimmsten Fall hilft nur eine Therapie.

Für Kinder kann man dem Vorbeugen, indem feste Zeiten oder eine maximale Spielzeit festgelegt werden. Das bestehen auf Teilnahme am Familienleben und vorgegebene Essenszeiten können ebenfalls eine Hilfe sein. Möchte man das Kind nicht von vorne herein einschränken, sollte dennoch Rechtzeitig eingegriffen werden, wenn Tendenzen in Richtung Sucht bemerkt werden. Bei Erwachsenen kann es helfen regelmäßige Pausen beim Spielen einzulegen, die auch von Spieleherstellern empfohlen werden. In schwierigen Lebensabschnitten neigen manche Menschen dazu, sich in digitalen Welten zu verstecken. Diese Angewohnheit führt schneller zur Sucht, das „Leben“ in der virtuellen Welt ist weniger kompliziert und anonymer. Es empfiehlt sich eher Ablenkung bei Freunden zu und anderen Orten in der realen Welt zu suchen.

Ein Fazit zum Ende: Sucht ist ein ernst zu nehmendes Problem, dem man vorbeugen sollte. Es ist allerdings nicht bei jeder begeisterten Spielphase von Sucht zu sprechen. Sie sollten überwacht aber geduldet werden, solange nicht über ein gewisses Ziel hinaus geschossen wird.

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Über Marvin 519 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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