Gewinnoptimierung für Unternehmen: Effektiv Kosten einsparen

Von der Heizung bis zur Hardware: Beinahe überall kann eingespart werden

Jemand füllt ein Glas mit Münzen und bedient einen Taschenrechner
Viele Unternehmen fokussieren immerzu die Gewinnmaximierung und lassen dabei viel zu oft die Kosten außer Acht. Foto: lovelyday12/Shutterstock.com
Gewinnoptimierung für Unternehmen: Effektiv Kosten einsparen
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Wird im Unternehmen die Gewinnoptimierung thematisiert, so stehen Umsatz- und Gewinnmaximierung im Vordergrund. Dabei wird der Blick in der Regel auf neue Aufträge, neue Tarife oder höhere Effizienz bei der Arbeit gerichtet. Ebenfalls einen Einfluss auf die jährliche Bilanz haben die Kosten, welche mit dem Arbeitsalltag in Verbindung stehen. Deshalb lohnt es sich, einen Blick auf die besten Einsparmöglichkeiten dieses Bereichs zu werfen.

1. Die Heizung optimieren

Nicht allein die Anmietung einer Bürofläche zieht hohe laufende Kosten nach sich. Darüber hinaus ist es essentiell, die Räumlichkeiten zu beheizen. Je nach dem, wie modern das betreffende Gebäude ist und welches Heizsystem eingesetzt werden kann, variieren die Kosten auf diesem Terrain deutlich. An einer Beispielrechnung lässt sich leicht erkennen, welch großer Einfluss etwa von der Optimierung der Zimmertemperatur ausgeht.

Im Schnitt beträgt die Temperatur in deutschen Büros an „Heizungstagen“ knapp 22 Grad Celsius. Je nach Größe des Büros ergibt sich daraus ein jährlicher Energieverbrauch von etwa 8.000 kWh/Jahr. Legt man die heutigen Energiepreise zugrunde, so bringt jedes eingesparte Grad einen jährlichen finanziellen Bonus von 140 Euro mit sich. Wer sich mit warmen 24 Grad auch mit 20 zufrieden gibt, kann also jährlich 560 Euro auf die hohe Kante legen. Hier kann schon fast vom Monatsgehalt eines Azubis gesprochen werden. Wie Auszubildende ihr persönliches Gehalt besser einteilen können, haben wir in diesem Artikel bereits beschrieben.

2. Im Dutzend günstiger einkaufen

Der Traum vom papierlosen Büro scheint noch weit in der Zukunft zu liegen. Bislang sind regelmäßig Einkäufe von Papier und Toner notwendig, um den Betrieb am Laufen zu halten. Hier lohnt es sich, nicht nur aktuelle Lücken zu decken, sondern den Blick in die Zukunft zu lenken. Eine Erweiterung der Bestellmenge bringt häufig attraktive Mengenrabatte mit sich. Dies gilt nicht nur für den Großhandel, sondern ist auch im Internet möglich. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, größere Mengen Toner oder Patronen einzukaufen, die ja ohnehin über das ganze Jahr hinweg benötigt werden. Informationen dazu finden sich unter: https://www.tonerpartner.de/

Darüber hinaus lassen sich größere Bestellmengen etwa am Jahresende nutzen, um die steuerliche Bilanz etwas aufzubessern. Scheint der Jahresgewinn wieder eine wichtige Marke zu durchbrechen, die eine noch höhere Steuerbelastung mit sich bringen würde, so ist durch die zusätzlichen Ausgaben eine weitere Abschreibung möglich. Auch deshalb handelt es sich um eine viel genutzte Methode, um einen positiven Einfluss auf die Jahresbilanz zu nehmen.

3. Keine Plastikflaschen mehr

Im Wesentlichen sind es zwei Hauptgetränke, die im Büro eine wichtige Rolle spielen. Zum einen handelt es sich hier um den täglichen Kaffee, der aus der Sicht vieler Angestellten ganz und gar unentbehrlich für die richtige Konzentration ist. Mindestens genauso viel trägt Wasser zum eigenen Denkvermögen bei. Doch dieses wird in vielen Fällen direkt aus Plastikflaschen konsumiert, die sich dann im Büro zu stapeln beginnen. Dies bringt nicht nur logistische Herausforderungen mit sich, die hätten leicht vermieden werden können, sondern auch eine deutliche finanzielle Belastung.

Der Gallonen-Spender, der inzwischen auch in passenden Ausführungen für kleinere Büroräume zu haben ist, stellt hier die passende Alternative dar. Hier bietet sich die Chance, das Wasser direkt in großen Mengen einzukaufen. Eine Gallone kann mehrere hundert Plastikflaschen ersetzen und damit auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten. Zudem reichen seltene Einkäufe aus, um genug Wasser vor Ort zur Verfügung zu haben. Dieses kann entweder in kleinen Bechern von den Mitarbeitern abgeholt werden. Wer nicht ständig diesen Weg zurücklegen möchte, hat auch die Möglichkeit, eine wiederverwendbare Trinkflasche am Wasserspender zu füllen.

Die tatsächliche Ersparnis, die pro Jahr auf diese Weise möglich ist, hängt wiederum von der Zahl der Mitarbeiter und dem getrunkenen Volumen ab. Selbst unter der Voraussetzung, dass dem Flaschenwasser ein recht günstiger Preis von 0,50 Euro pro Liter zugrunde gelegt wird, ergibt sich eine jährliche Ersparnis, die bis in den vierstelligen Bereich hineinragt.

4. In die Hardware investieren

Nicht jedes Unternehmen blickt auf einen Chef, der gerne Geld in die Hand nimmt, um die Hardware im Büro wieder auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Dabei lassen sich drei wichtige Vorteile anführen, welche dieser Schritt mit sich bringt:

Effizientere Technik hält Einzug in das Büro, wenn neue Mittel dafür freigegeben werden. Mit einem Mal steigt etwa die Energieeffizienzklasse der Geräte deutlich an. Von nun an verbrauchen diese im Betrieb weniger Strom und senken damit die laufenden Kosten. Dabei sind bereits die Fortschritte beachtlich, die binnen weniger Jahre erzielt werden konnten. Diese lassen sich nutzen, um die Investition im Laufe der Jahre zu amortisieren.

Effizientere Arbeit wird ebenfalls gefördert, wenn die Mitarbeiter auf neue Geräte zurückgreifen können. Hier ist nicht nur an die Ladezeiten zu denken, die sich etwa am PC verkürzen. Moderne Geräte lassen sich über das Internet vernetzen und erlauben dadurch einen schnelleren Austausch von Daten. Viele Wege, die einst noch mit einem USB-Stick in der Hand zurückgelegt werden mussten, erübrigen sich auf diese Weise.

Steuerliche Abschreibung ist ebenfalls ein Vorteil, welcher der Investition in die Reihen der Technik zugeschrieben werden kann. Natürlich handelt es sich hier um einen Posten, der eins zu eins der Sparte der Betriebskosten zugerechnet werden kann. Dieser Schritt macht es möglich, von nun an einen kleineren Teil des jährlichen Gewinns zu versteuern und damit den Gewinn nach Steuern etwas in die Höhe zu treiben.

Welche dieser Ansatzpunkte im persönlichen Fall zu den besten Ergebnissen führen, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Es lohnt sich in jedem Fall, diese Chancen wahrzunehmen und nicht mit der Umsetzung zu zögern. So kann schnell für eine passende finanzielle Grundlage der eigenen Bemühungen gesorgt werden.

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Über Marvin 528 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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