Ultra HD: Was ist das?

Ultra HD Fernseher von Sharp in der Original Verpackung
Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Ultra HD Fernsehern verschiedenster Hersteller. Foto: Grzegorz Czapski/Shutterstock.com

Ultra HD wird auch als 4K-Auflösung bzw. schlichtweg als 4K bezeichnet. Es bezeichnet ein sogenanntes digitales High-Definition-Video-Format. Hinsichtlich der Auflösung handelt es sich um den vierfachen Wert der weit verbreiteten HDTV-Auflösung. Frei übersetzen ließe sich der Begriff Ultra HD mit einer extrem hohen Auflösung. Das „Ultra“ soll dabei helfen, die 4K-Auflösung von der Full-HD-Auflösung abzugrenzen. In Pixeln gesehen bedeutet eine Auflösung in Ultra HD, dass die gezeigten Bilder auf 3840 mal 2160 Pixeln gezeigt werden. Diese Gesamtanzahl der verwendeten Pixel beträgt rund 8 Millionen. Vor allem im Consumer-Bereich werden Geräte angeboten, welche diese Auflösung ausgeben bzw. aufzeichnen können. Offiziell wird das Ultra HD als der Nachfolger des sogenannten Full HDs bezeichnet. Im Vergleich zu Full HD hat sich die Anzahl der Pixel verdoppelt – entsprechend sind die ausgegebenen Bilder doppelt so scharf wie beim Vorgänger Full HD.

Im Jahr 2012 wurde von der Consumer Electronics Association ganz offiziell beschlossen, dass die Bezeichnung Ultra HD den bis dahin gebräuchlichen Begriff 4K ersetzen soll. Laut deren Definition muss ein Ultra-HD-TV mindestens eine Auflösung von den genannten 8 Millionen Pixeln aufweisen. Zudem müssen entsprechende Geräte über Anschlüsse verfügen, über welche dieselbe Qualität ausgegeben werden kann. Allerdings hat die größere Auflösung nicht nur Vorteile, sondern bringt auch einige Probleme mit sich. Der größte Kritikpunkt sind die großen Datenmengen, welche die Verarbeitung erschweren und Abläufe verlangsamen. In Folge dessen stellen die entsprechenden Medien hohe Anforderungen an die verwendete Hardware. Aufgrund der höheren Leistungsaufnahme steigen zudem die Betriebskosten. Außerdem wird immer wieder daran gezweifelt, dass sich die Investition in Geräte mit Ultra HD überhaupt lohnt. Das Betrachten der entsprechenden Filme bzw. Serien bringt wenig Vorteile gegenüber der herkömmlichen Qualität, da das menschliche Auge die größere Pixelanzahl kaum wahrnehmen kann. Nur ungefähr 50 Prozent der durchschnittlichen Konsumenten sind in der Lage, den Unterschied zwischen Full HD und Ultra HD wahrzunehmen. Lediglich dann, wenn sich der Zuschauer sehr nah am Bildschirm befindet, wird die feinere Schärfe des Bildes wahrgenommen.

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Über Marvin 603 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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