Einbruchsschutz für Bürofenster: Fünf Lösungen zur Fenstersicherung

Ein weißer Konferenztisch mit blauen Stühlen und großen Fenstern.
Auch für Bürofenster ist Einbruchsschutz von besonderer Bedeutung. Foto: Pexels/pixabay.com

Fenster, die nicht oder nur schlecht gesichert sind, sind quasi eine Einladung an Einbrecher, sie aufzubrechen. Damit kann jedes Bürogebäude innerhalb weniger Sekunden unbefugt betreten werden. Deshalb ist ein umfassender Einbruchsschutz, der darauf abzielt, es den Eindringlingen besonders schwer zu machen, besonders wichtig. In Sachen Bürofenster gibt es dazu mehrere Lösungen.

Auf eine umfassende Sicherheitstechnik setzen

Um einen effektiven Einbruchsschutz für Bürofenster zu gewährleisten, sollten diese an der Band- und Griffseite entsprechend gesichert sein. Maßnahmen, wie das Anbringen von Fensterbeschlägen, können nachträglich angebracht werden. Vor allem sollte in diesem Zusammenhang auf drehbare Rundzapfen gesetzt werden, wer es noch sicherer möchte, der sollte Pilzkopfzapfen wählen. Werden diese an mehreren unterschiedlichen Stellen der jeweiligen Fensterseiten angebracht, ist ein optimaler Einbruchsschutz gewährleistet. Weiters ist darauf zu achten, dass der Fensterrahmen fest und direkt mit der Mauer verbunden ist. Was Fenstersicherungen betrifft, so ist ein Ersatz durch neuere Modelle oft nicht so einfach möglich. Nachrüstprodukte sind jedoch gut geeignet, um ein bestehendes Bürofenster entsprechend zusätzlich zu verstärken. Wer sich dafür interessiert, der sollte auf eine CDs-Anerkennung und eine entsprechende Prüfung achten. Nicht zu unterschätzen als Schutzmaßnahme gegen Einbruch ist ein professionell angebrachter Fensteralarm. Dieser hält nicht nur perfekt jeden ab, der sich unbefugt Zutritt zum Büro verschaffen möchte, sondern kann auch ohne Bohren oder Beschädigung des Mauerwerks angebracht werden. Eine weitere Sicherungsmöglichkeit sind Mehrfachverglasungen oder Fenstergitter. Auch eine diagonal angebrachte Stange vor dem Bürofenster oder stabile Folien erschweren Einbruchsversuche.

Auf Rollläden zur Einbruchsicherung achten

Wer seine Bürofenster zusätzlich sichern möchte, kann auf hochwertige Rollläden setzen. Voraussetzung für einen optimalen Schutz ist allerdings, dass diese perfekt zu den Fenstern passen und seitlich keine Lücken entstehen. Immerhin könnte so ein Einbrecher diese einfach aufhebeln oder die Zusatzbarriere zerstören. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass nur maßgeschneiderte Rollläden zum Schutz vor Einbruch geeignet sind. Immerhin muss ja eine stabile Blockade von außen vorhanden sein. Neben den perfekten Maßen ist auch die Nutzung der Rollläden wichtig. Diese müssen immer komplett geschlossen sein und bis zum Ende des Fensters herabgelassen werden. Denn nur dann ist gewährleistet, dass sich niemand unbefugt Zutritt verschaffen kann. Gut geeignet sind her beispielsweise elektrische Fensterantriebe (Empfehlung: Fensterantriebe von Rolladenbau-Mingo). Weniger zum Einbruchsschutz tragen hingegen Fenstergriffe mit Schloss bei. Denn solche Modelle können trotzdem sehr einfach zerstört werden und der Einbruch gelingt dann doch noch. Diese Art der Fenstersicherung ist nur dafür geeignet, das Öffnen der Fenster durch Kinder zu unterbinden.

Gekippte Fenster sind Einladung an Einbrecher

Zugegebenermaßen ist es gerade während der warmen Jahreszeit verlockend, die Bürofenster gekippt zu haben. Doch diese erhöhen die Einbruchsgefahr sehr massiv, weshalb eine nachträgliche sicherheitstechnische Optimierung durchaus Sinn ergibt. Sogar ältere Bürofenster können optimal nachgerüstet werden. Verwendet werden dabei sogenannte formschlüssige Sicherungsriegel, die direkt in die Verschlussstelle greifen. Damit ist grundsätzlich maximaler Schutz gegeben, auch wenn es natürlich ratsam ist, bei Abwesenheit immer die Bürofenster direkt und komplett zu schließen.

Beim Kauf auf die Widerstandsklassen der Bürofenster achten

Wie einfach ins Büro oder die Firma eingebrochen werden kann, lässt sich auch bereits beim Kauf der Bürofenster in Betracht ziehen. Denn die VdS, ein über Deutschlands Grenzen hinaus renommiertes Unternehmen zur Sicherheit von Firmen, hat Fenstern grundsätzlich einbruchhemmende Widerstandsklassen zuerkannt. Wer für sein Büro neue Fenster kauft, der sollte mindestens auf die Klasse N setzen. Diese sind im Vergleich zu traditionellen Fenstern um ein Vielfaches sicherer. Auch die Klassen A und B bzw. C bieten für Bürofenster ein geeignetes Maß an Einbruchssicherheit ohne optische Unterschiede zu traditionellen Fenstern. Wer beim Kauf auf VdS-gekennzeichnete Bürofenster setzt, der entscheidet sich für hochwertige Beschläge und sehr qualitative Verschlusseinrichtungen. Die übliche Verglasungen innerhalb der Fenster sind zuverlässig befestigt, wobei auch der Rahmen sehr stabil gearbeitet ist.

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Über Marvin 633 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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