Amazon Fire TV Stick im Test: Alle Zahlen, Daten, Fakten

Amazon Fire TV Stick im Test: Alle Zahlen, Daten, Fakten
Der Fire TV Stick von Amazon ist eine rundum feine Sache - nicht nur für TV-Junkies.

Wer hin und wieder TV-Werbung schaut. wird hier sicherlich schon das ein oder andere Mal auf Matthias Schweighöfer gestoßen sein, der den Amazon Fire TV Stick anpreist. Doch was genau ist das eigentlich und für wen rentiert sich die Anschaffung? Unser folgender Artikel liefert die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Amazon Fire TV Stick.

Was ist der Amazon Fire TV Stick?

Der Amazon Fire TV Stick ist eine kompakte Hardware, die einen hochauflösenden HD-Fernseher im Handumdrehen in ein gigantisches Entertainment-Paket verwandelt. Der handliche Stuck, der an einen klassischen USB-Stick erinnert, wird einfach in einen freien HDMI-Eingang des Fernsehers gesteckt und ermöglicht seinem Verwender im Anschluss den Zugriff auf über 5.000 unterhaltsame Apps und Spiele – unter Ihnen auch verschiedenste Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Netflix, Spotify, TV NOW und zahlreiche Sender-Mediatheken, für deren Nutzung je nach Dienst jedoch zusätzliche Kosten in Form einer monatlichen Gebühr anfallen. Besonders praktisch: Der Stick eignet sich auch für eine Verwendung mit Fernsehern, die sich nicht mit dem Internet verbinden lassen und ihrem Besitzer somit keinen direkten Zugriff auf Streaming-Dienste oder Apps ermöglichen, da der Stick selbst mit dem WLAN-Router verbunden wird.

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Wie stellt der Stick eine Verbindung her?

Den Amazon Fire TV Stick mit dem Internet zu verbinden, ist denkbar einfach: Nachdem man den Stick in einen freien HDMI-Eingang auf der Rückseite des Fernsehers gesteckt hat, verbindet man diesen mit einem im Lieferumfang enthaltenen Kabel. Der Stecker des Kabels wird nun in eine freie Steckdose gesteckt. Nach dem Einschalten des Fernsehers wählt man mithilfe seiner TV-Fernbedienung einfach den verwendeten HDMI-Eingang aus und startet somit den Fire TV Stick. Dieser erkennt nun automatisch ein offenes WLAN-Netz und verbindet sich nach der Eingabe des WLAN-Passworts mit diesem. Die eigentliche Bedienung des Fire TV Sticks erfolgt im Anschluss vollständig über eine im Lieferumfang enthaltene Mini-Fernbedienung.

Gibt es unterschiedliche Fire TV Sticks?

Im Jahr 2017 ist der Amazon Fire TV Stick in seiner zweiten Generation erschienen. Musste man ihn in der ursprünglichen Variante noch vollständig über die mitgelieferte Fernbedienung steuern, so kann man dies in der neuesten Version auch mittels integrierter Alexa Sprachsteuerung tun. Es genügt fortan, einfach den Titel eines gewünschten Films, eines Songs oder einer App auszusprechen, wodurch man sich nicht erst mühselig durch zahlreiche Untermenüs klicken muss – dies ist vor allem bei Streaming-Anbietern wie Netflix sehr vorteilhaft. Schade allerdings: Sucht man nach einem Song, so wird dieser auch direkt wiedergegeben. Sucht man hingegen nach einem FIlm oder einer Serie, so wird man lediglich zur dazugehörigen Übersichtsseite geleitet – den Play-Button muss man anschließend manuell via Fernbedienung betätigen.

Ansonsten erweist sich die Alexa Sprachsteuerung jedoch als ausgereift und zuverlässig: So kann man mit seiner Stimme beispielsweise bestimmen, dass ein laufender FIlm pausiert oder um fünf Minuten vorgespult werden soll. Wer es lieber auf die klassische Art und Weise bevorzugt, kann natürlich weiterhin die Tasten der Fernbedienung verwenden – nur zur Anpassung der ausgegebenen Lautstärke muss man leider weiterhin seine herkömmliche TV-Fernbedienung verwenden.

Vorbildlich: Der Fire TV Stick kostet in der zweiten Generation, ebenso wie schon in der ersten, nur preiswerte 39,95 Euro. Zu besonderen Anlässen (wie etwa Weihnachten oder dem Black Friday) wird er zudem umfangreich im Preis gesenkt.

Können die technischen Daten überzeugen?

Amazon hat der zweiten Generation seines Fire TV Sticks auch in technischer Hinsicht ein Update spendiert: Während der erste Stick noch mit einem 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor ausgerüstet war, der hin und wieder leider etwas langsam agierte, verfügt der TV Stick mit Alexa Sprachsteuerung über einen Dual-Core-Prozessor mit einer Taktung von 1,3 GHz, dem 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die eigentliche Geschwindigkeit beim Durchforsten des Angebots, sondern auch auf die Ladedauer von Apps aus, die nun allesamt sehr fix zur Verfügung stehen. Da die einzelnen Apps vor ihrer Verwendung erst auf den Stick heruntergeladen werden müssen, ist dieser mit einem internen Speicher von stolzen 8 GB ausgestattet – ausreichend freier Speicherplatz ist also ebenfalls vorhanden.

Kann ich mit dem Stick auch UHD-Inhalte sehen?

Der Amazon Fire TV Stick unterstützt leider nur eine Wiedergabe von Inhalten in Full-HD-Qualität mit 1920 x 1080 Pixeln und kann somit keine UHD-Inhalte wiedergeben. Wer sich im Besitz eines modernen UHD-Fernsehers befindet, kann jedoch alternativ zum „Amazon Fire TV“ greifen – hier ist die Wiedergabe von ultrahochauflösenden Inhalten möglich.

Fazit

Der Amazon Fire TV Stick ist eine hervorragende Erweiterung für jeden HD-fähigen Fernseher und ermöglicht den Zugriff auf über 5.000 Apps, Spiele, Streaming-Dienste, Mediatheken und vieles mehr. Besonders empfehlenswert ist der handliche Stick vor allem für Amazon Prime-Kunden, die auf diese Weise einen direkten Zugriff auf ihre enthaltenen Prime-Filme und ihre Lieblingsmusik haben – aufgrund der gigantischen und kontinuierlich erweiterten Anzahl an enthaltenen Apps lohnt sich der Fire TV Stick allerdings auch für alle anderen Film-, Spiele- und Entertainment-Liebhaber.

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Über Marvin 625 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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