Ist Spanisch lernen schwer? 5 Fehler, die es zu vermeiden gilt

Ist Spanisch lernen schwer? 5 Fehler, die es zu vermeiden gilt
Die Spanische Sprache ist nicht sonderlich schwer, so lange typische Fehler vermieden werden. Foto: Mikali/pixabay.com
Ist Spanisch lernen schwer? 5 Fehler, die es zu vermeiden gilt
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Neben Englisch ist Spanisch sicherlich eine der wichtigsten Sprachen der Welt. Denn außer in Spanien selbst wird die Sprache auch in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas gesprochen. Wer selbst diese toll klingende Sprache erlernen möchte, sollte ein paar wichtige Tipps beherzigen. Beim Spanisch-Lernen gilt es, bereits im Vorfeld die häufigsten Fehler zu erkennen und während des Lernens bewusst zu vermeiden. Und dazu zählt nicht nur, dass es unabdingbar ist, dass der Lehrer Spanisch spricht.

1. Gleich klingend, bedeutet nicht gleich bedeutend

Interessierte, die sich die spanische Sprache schon einmal näher angesehen haben, werden dabei mit Sicherheit feststellen, dass gewisse Parallelen zu Deutsch erkennbar sind. Das ist insofern auch nicht wenig verwunderlich, da beide Sprachen direkt dem Lateinischen entstammen. Oftmals wird daher beim Lernen der Fehler begangen, dass ein spanisches Wort, welches ähnlich klingt wie ein deutsches, auch direkt so übersetzt wird. Dies ist jedoch ein grober Fauxpas, da es nicht in allen Fällen richtig wäre ähnlich klingende Worte mit nahe liegenden Begriffen aus dem Deutschen zu übersetzen. Dies prägt sich dann nämlich falsch ins Gehirn ein und wird später im Alltag auch fälschlich verwendet, was zu dem einen oder anderen peinlichen Ergebnis führen könnte. Ein passendes Beispiel wäre der spanische Begriff „investir“. Für Viele wäre hier wohl „investieren“ die logische Übersetzung. Dies ist jedoch falsch, da das spanische investir für „verleihen“ steht.

2. Richtige Satzstellung beachten

Generell wird beim Erlernen einer neuen Sprache der Fehler begangen, dass die Satzstellung 1:1 aus dem Deutschen übernommen wird. Gerade in der spanischen Sprache ist das jedoch keine gute Idee, da es sehr viele praktische Beispiele gibt, wo eine idente Satzstellung wie im Deutschen schlicht und ergreifend falsch wäre. Dabei besteht nicht nur die Gefahr, dass sich die Sätze letztendlich komisch anhören, sondern eine vollkommen neue Bedeutung erhalten. Zwar lassen sich auch im Spanischen so wie auch im Deutschen Sätze bereits mit einem Verb und einem Subjekt bilden, gerade bei komplexeren Sätzen darf die Satzstellung aber nicht außer Acht gelassen werden.

3. Deutsche Redewendungen nicht wörtlich übersetzen

Die meisten von uns dürfen wohl mit klassischen deutschen Redewendungen wie „es schüttet wie aus Eimern“ oder „auf Biegen und Brechen“ etwas anfangen können. Hierbei haben sich aber klassische Redewendungen gebildet, die sich speziell nur auf das Deutsche beziehen lassen. Daher ist es sinnvoll sämtliche Redewendungen aus dem Deutschen nicht wortwörtlich zu übersetzen. Stattdessen wäre es besser sich direkt spanische Redewendungen anzusehen und diese in alltäglichen Gesprächen zu verwenden.

4. Artikel nicht falsch verwenden

Während es im Deutschen mit „der“, „die“, „das“ nur drei unterschiedliche Artikel gibt, sieht es im Spanischen ein wenig anders aus. Hier stehen generell die Artikel „un, una, el, la, los, las“ zur Auswahl. Doch es ist nicht nur wichtig zu wissen, welcher Artikel zur Anwendung kommt, sondern auch ob im jeweiligen Fall überhaupt einer angebracht wäre oder nicht. Die richtige Artikelsetzung ist in vielen Sprachen das wohl größte Problem von Menschen, die nicht in ihrer Muttersprache interagieren. Zwar lassen sich spanische Sätze auch ohne die korrekte Anwendung der Artikel für das Gegenüber gut verstehen, dennoch fällt dadurch bereits bei einfachen Sätzen auf, dass die spanische Sprache nicht perfekt beherrscht wird. Speziell bei Gesprächen im Geschäftsleben möchten sich viele solche Unannehmlichkeiten gerne ersparen. Daher sollte den Artikeln im Spanischen eine besonders hohe Bedeutung beigemessen werden.

5. Auf die richtige Aussprache kommt es an

Nicht immer ist es möglich sämtliche Kommunikation in Spanisch in schriftlicher Form zu erledigen. Beispielsweise beim Einkaufen im Urlaub oder bei Telefongespräche mit spanischen Kunden oder Lieferanten ist Spanisch in Wort gefragt. Auch hier lässt sich für den Gesprächspartner oftmals sehr leicht feststellen, wie sattelfest jemand in der jeweiligen Sprache ist. Das rollende R oder die Buchstaben B und V (die im Spanischen exakt die selbe Aussprache haben) sind meistens jene Dinge, über die Nicht-Muttersprachler am häufigsten stolpern.

Es gibt natürlich noch mehr einfache Fehler, die beim Spanisch-Lernen passieren können. Wer sich jedoch an die oben erwähnten Tipps und Tricks beim Spanisch-Lernen hält und dies dauerhaft beherzigt, der wird schon bald in Gesprächen mit spanischen Muttersprachlern kaum mehr ein merkliches Defizit aufweisen.

Letzte Aktualisierung am 20.01.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Über Marvin 543 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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