Corporate Communication: Definition und Beispiele

Junge Damen und Herren sitzen zusammen und kommunizieren
Der Begriff der Corporate Communication umfasst generell jegliche Kommunikation, die im Zusammenhang mit dem Unternehmen stattfindet. Foto: Free-Photos/pixabay.com

Die Kommunikation ist nicht nur im privaten Umfeld, sondern vor allem im Unternehmen enorm wichtig. Firmen stehen andauernd im Gespräch mit verschiedenen Parteien, ob Kunden, Mitarbeiter oder Partner. Generell empfiehlt es sich, nicht wahllos zu kommunizieren und zu interagieren, sondern sich eine feste Strategie zurechtzulegen, an welche sich alle dem Unternehmen zugehörige Personen strikt halten.

Definition: Darum geht es bei der Corporate Communication

Generell erstreckt sich dieses Thema über viele Felder, da sowohl beim Einkauf, beim Vertrieb, beim Marketing und natürlich im Bereich Personal ständig kommuniziert wird – sowohl extern als auch intern. Der Begriff der Corporate Communication umfasst generell jegliche Kommunikation, die im Zusammenhang mit dem Unternehmen stattfindet. Hierbei kann es zum Beispiel um die Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten, aber auch um Gespräche zwischen den einzelnen Mitarbeitern oder ganzen Abteilungen gehen. Ein weiteres konkretes Beispiel: der Kontakt mit Kunden sowohl aus dem B2B-Bereich als auch aus dem B2C-Bereich. Natürlich muss auch die Kommunikation nach außen, zum Beispiel mit der Presse, an die allgemeine Corporate Communication Strategie angepasst werden.

Prinzipiell ist es wichtig, dass die Corporate Communication einen Teil dazu beiträgt, dass das Unternehmen ein einheitliches Bild nach außen abgibt und das auf allen verfügbaren Kanälen, ob Social Media, E-Mail oder Face to Face. In der erstellten Strategie soll sich vor allem die Unternehmenskultur wiederfinden, um einen klaren Wegweise für alle Interagierenden zu bieten. Auf diese Weise werden Missverständnisse vermieden und die Kommunikation kann effizienter sowie zielgerichteter gestaltet werden.

Ohne Strategie bei der Kommunikation geht es nicht

Wer keine feste Strategie in Sache Corporate Communication verfolgt, der wird in der Regel nicht effizient kommunizieren und kann unter Umständen sogar weniger professionell beim Gegenüber ankommen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine gemeinsame Strategie erarbeitet, von der Geschäftsführung vorgegeben und eingehalten wird. Natürlich müssen neue Mitarbeiter auch in dieser Sparte geschult werden, damit Sie die Strategien kennenlernen und in der Praxis umsetzen können.

Mit der Corporate Communication möchten Unternehmen vor allem eines vermitteln: In dieser Firma ziehen alle an einem Strang und der eine weiß, was der andere tut. Das vermittel sowohl Kunden als auch Partnern eine gewisse Sicherheit und betont die Seriosität des Unternehmens. Gerade bei der großen Firmen ist es wichtig, dass sämtliche Abteilungen in die Strategie zur Corporate Communication involviert werden.

Beispiel: Es sollte klar sein, dass nicht nur die Marketing-Abteilung potenzielle Kunden in Werbebroschüren duzt oder siezt – je nach Strategie -, sondern auch der Bereich des Customer Service und des Vertriebs. Werden Kunden an einer Stelle mit “Sie” angesprochen und an einer anderen Stelle mit “Du” oder auf eine unpersönliche Weise, so wirft das kein gutes Licht auf das betroffene Unternehmen.

Diese Vorteile bietet die Corporate Communication

Wer die nötige Zeit und Mühe investiert, um sich eine spezielle Strategie für die interne und externe Kommunikation zu überlegen, der erfährt durch dieses Vorgehen zahlreiche Vorteile. Dazu gehört unter anderem, dass die sogenannten Corporate Identity des Unternehmens stärkt. Das ist wichtig, um nach außen hin als eine geschlossene, starke Einheit aufzutreten. Außerdem wird der Wiedererkennungswert der eigenen Marke, von bestimmten Produkten und der ganzen Firma gefestigt. Darüber hinaus wirken Unternehmen mit einer ausgeklügelten und fest etablierten Corporate Communication nach außen hin professionell und sicher – das kann eine Argument für Kunden sein, sich für dieses Unternehmen zu entscheiden.

Wer die Wirkung nach außen effizient steuern möchte und nichts dem Zufall überlassen will, für den ist die Corporate Communication unverzichtbar. Nur so können Personen aus der Führungsebene auf professioneller Basis entscheiden, welche Außenwirkung das Unternehmen erzielen möchte und wie diese konkret erreicht wird. Als positiver Nebeneffekt kann das Klima im Betrieb verbessert werden, weil weniger interne Missverständnisse auftreten und jeder sofort versteht, was zu tun ist.

Beispiele für die gezielte Kommunikation sowohl extern als auch intern

Gerade innerhalb des Unternehmens ist es wichtig, dass Strategien für die Kommunikation eingehalten werden. Sowohl mündlich, als auch schriftlich sollten sich alle Beteiligten an vereinbarte Normen und Regeln halten. Wenn in einem Unternehmen zum Beispiel ausschließlich auf Englisch kommuniziert werden soll, so müssen sich nicht nur Chefs und bestimmte Gruppen daran halten, sondern alle Mitarbeiter. Gleiches gilt für die Anredeform. Sind im Unternehmen alle per Du, so dürfen hier keine Ausnahme geduldet werden, wenn beispielsweise der Abteilungsleiter oder Vorstand mit dem Hausmeister kommuniziert.

Auch für die externe Kommunikation mit dem Kunden sollten sich Unternehmen eine Strategie zurechtlegen, welche entweder weitestgehend den internen Regeln entspricht oder hiervon abweicht. Mit einer gezielten und stets gleichbleibenden Kommunikation sorgen Unternehmen dafür, dass Kunden sich vom gelegentlichen Käufer zum Stammkunden entwickeln. Die Ansprache und der Tonfall sollten sowohl auf der Website, als auch auf den Social-Media-Kanälen und im persönlichen Gespräch stets gleich oder sehr ähnlich sein. Beispiel: Werden Kunden stets beim Namen genannt, sollte diese Regel sowohl bei E-Mails aus dem Bereich Marketing, als auch bei offiziellen Schreiben, wie zum Beispiel Rechnungen oder Kündigungsschreiben, eingehalten werden. Gleiches gilt für Telefongespräche zum Beispiel mit dem Support.

Weiterführende Informationen zu Corporate-Themen:

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Über Marvin 658 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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