Softwareentwickler: Ein Beruf mit perfekten Zukunftsaussichten

Fragen & Antworten rund um das Berufsbild des Softwareentwicklers

Ein Softwareentwickler sitzt am Notebook
Ein Job in der Softwareentwicklung verspricht beste Zukunftsaussichten, ein attraktives Gehalt sowie viele spannende Aufgaben. Foto: REDPIXEL.PL/bigstockpoto.com

Zahlreiche Unternehmen sind trotz Corona-Krise aktuell auf der Suche nach geeignetem Personal für die Softwareentwicklung, sodass dieses Berufsfeld derzeit als besonders zukunftssicher gilt. Aber was genau versteht man unter Softwareentwicklung, welche Aufgaben hat der Softwareentwickler zu erfüllen und welche Voraussetzungen sollte der Bewerber für eine entsprechende Karriere mitbringen?

Was genau versteht man unter Softwareentwicklung und warum wächst der Bedarf in diesem Bereich aktuell so stark?

Softwareentwickler sind generell für die Erstellung und Implementierung von Software für Computer, Smartphones und andere softwarebasierte Geräte zuständig. Damit sind sie gleichzeitig oft auch für einen reibungslosen technischen Ablauf und die Umsetzung verantwortlich. Wer sich spezielle Jobbörsen für IT-Berufe näher anschaut, wird schnell feststellen, dass derzeit der Bedarf an Fachkräften in der Softwareentwicklung besonders groß ist und sich viele Stellenangebote an entsprechende Bewerber richten. Es ist heute keine Selbstverständlichkeit, einen guten und sicheren Job mit Zukunft zu finden, allerdings ist es nicht weiter verwunderlich, dass in Zeiten der Digitalisierung der Bedarf an geeignetem Personal vor allem im IT-Bereich stetig wächst. Mehr und mehr werden der private und berufliche Alltag der Menschen von PCs und Smartphones beeinflusst. Die Nachfrage in den Unternehmen ist deshalb entsprechend groß.

Warum ist das Thema Softwareentwicklung derzeit besonders bei jungen Menschen und Fachkräften so beliebt?

Das Interesse an qualifizierten IT-Fachkräften wächst kontinuierlich, sodass sich in nahezu jeder beliebigen Region passende Stellenanzeigen finden lassen. Dies ist ein Aspekt, der dazu beiträgt, dass der Beruf des Softwareentwicklers derzeit besondere Beliebtheit bei jungen Menschen genießt. In Deutschland gehört dieser Job zu den Berufen mit den derzeit besten Karriere- und Zukunftschancen. Dass Softwareentwickler gefragte Fachkräfte sind, zeigt zudem ein Blick auf das Gehalt: Das attraktive Einstiegsgehalt von rund 40.000 Euro jährlich, welches mit steigender Berufserfahrung weiter ansteigt, ist im Vergleich zu anderen IT- Berufen etwas höher. Ein Softwareentwickler ist ein gefragter Allrounder, der in seinem Beruf viele spannende Möglichkeiten geboten bekommt und sich durch qualifizierte Weiterbildungen und Schulungen zudem stetig weiterentwickeln kann.

Wie genau sieht das Berufsbild eines Softwareentwicklers aus und welche unterschiedlichen Ausrichtungen und Aufgabenbereiche gibt es hier?

Bei einem Softwareentwickler handelt es sich um einen klassischen Informatiker, der Software konzipiert, entwickelt, implementiert und diese auch auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzer zuschneidet. Der Softwareentwickler nutzt je nach aktueller Aufgabe eine geeignete Programmiersprache, wie zum Beispiel Java, C++ oder PHP, um damit nicht nur einzelne Bausteine sondern auch vollständige Applikationen zu programmieren. Er definiert zwischen einzelnen Komponenten die Schnittstellen und wirkt sowohl bei wichtigen Systemtests als auch bei der Systemintegration mit. Dafür stehen ihm in der Regel auch spezielle Softwaresysteme, Entwicklungsumgebungen, vernetzte Systeme sowie Peripheriegeräte für Tests zur Verfügung. Doch mit Programmierung allein ist es nicht getan. Anstehende Arbeitsschritte und die Umsetzung müssen in der Regel auch durch den Softwareentwickler geplant und auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Beim Beruf des Softwareentwicklers handelt es sich entsprechend um einen sehr anspruchsvollen Job mit vielfältigen Aufgaben. Weil auch die Benutzerberatung zu seinem Aufgabengebiet zählt, hat er neben der Arbeit am Computer auch zwischendurch immer wieder Kontakt zu Nutzern. Im Job des Softwareentwicklers ist die Teamarbeit ebenfalls besonders gefragt, da komplexe Projekte in der Regel von mehreren Mitarbeitern umgesetzt werden.

Welche beruflichen und fachlichen Voraussetzungen sollte man für eine Karriere in der Softwareentwicklung mitbringen und welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es in diesem Bereich?

Für diese Tätigkeit wird in der Regel eine abgeschlossene Ausbildung zum Anwendungs- oder Softwareentwickler gefordert. Auch mit einem einschlägigen Hochschulstudium der Informatik kann eine vergleichbare Tätigkeit durchgeführt werden. Wer sich für den Beruf des Softwareentwicklers entschieden hat, sollte ein analytisches und mathematisches Denkvermögen mitbringen, sich in der Programmierung und mit Webtechnologien auskennen und kommunikativ sein. Da es sich bei diesem Berufsfeld um eine Tätigkeit mit besonders umfassenden Aufgabengebieten handelt, welches sich ständig weiterentwickelt, erfordert der Job auch die regelmäßige Teilnahme an Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Nur so können Fachkräfte langfristig ihr Können gewinnbringend im Unternehmen einsetzen.

Welche Software wird ein Softwareentwickler in Zukunft noch entwickeln außer für PC und Smartphones?

Wer sich für die Softwareentwicklung interessiert, sollte unter Umständen seinen beruflichen Fokus auf diesen Bereich legen, denn bei einem Softwareentwickler handelt es sich wie oben geschrieben um eine begehrte, häufig umworbene Fachkraft. So erscheinen zum einen ständig neue Apps und Programme für Computer, Tablets und Smartphones. Bei der Softwareentwicklung handelt es sich gleichzeitig aber auch um einen sehr wichtigen Zweig innerhalb eines Unternehmens, denn hier wird firmenrelevante Software entwickelt, um unter anderem das Netzwerk der Firma besser organisieren zu können oder um verschiedene Betriebsabläufe zu optimieren. Längst hat die zunehmende Digitalisierung deutsche Unternehmen fest im Griff und so setzen immer mehr Firmen auf digitale Techniken, um innerbetriebliche Abläufe zu steuern und zu verbessern. Viele Unternehmen haben schon jetzt die Produktion mit modernster Kommunikations- und Informationstechnik verzahnt und so die industrielle Digitalisierung vorangetrieben, wie etwa die Autoindustrie, in der vor allem das Thema Sensorik und Multimedia in Autos von großer Bedeutung ist. Softwareentwickler werden in Zukunft auch in der Prozessoptimierung und Produktionstechnik gefragte Experten sein. Dort setzten sie sich mit interessanten Themenbereichen auseinander, wie beispielsweise technischen Produkten, Automatisierung und Vernetzung sowie Smart Factory und entwickeln, analysieren und optimieren Software für Autos, Haushaltsgeräte, Industrieroboter etc.

Warum ist Qualität bei der Softwareentwicklung besonders wichtig und welche Fallstricke kann es geben?

Der Wert einer guten Softwarequalität kann insbesondere aus Nutzer- bzw. Kundensicht benannt werden. So erhöht eine professionelle Software nicht nur die Kundenzufriedenheit deutlich, sondern das Unternehmen kann auch gezielter sowie schneller auf individuelle Kundenwünsche eingehen. Eine hohe Qualität garantiert zudem einen weitestgehend störungsfreien Betriebsablauf, denn die Anforderungen können besser erfüllt werden, was zu einer effektiveren Gestaltung der Arbeitsprozesse führt. Dem Kunden muss – unter Berücksichtigung der strategischen Bedeutung der Software – auch klar gemacht werden, dass Softwarequalität mittlerweile längst zu einer Steuergröße geworden ist, die ein kostenbewusstes, verantwortungsvolles Management erfordert. Kurz gesagt: Qualität kosten Geld. Kommt es aufgrund einer fehlenden Qualitätssicherung zu Problemen bei der Umsetzung der Softwarelösungen, kann dies zu ggf. schweren Problemen für die Nutzer und auch Unternehmen führen. Deshalb sollte die Softwarequalität höchste Priorität haben.

Das Fazit

Ein Job in der Softwareentwicklung verspricht beste Zukunftsaussichten, ein attraktives Gehalt sowie viele spannende Aufgaben. Mit einer Weiterbildung zum Softwareentwickler können sich Arbeitnehmer den Weg für die eigene Karriere im IT-Bereich freiräumen und so von den hervorragenden Jobaussichten profitieren.

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Über Marvin 717 Artikel
Marvin hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann 2011 bei der Deutschen Telekom AG abgeschlossen und bloggt seit 2014 regelmäßig rund um die Themen Ausbildung, Karriere, Wirtschaft und IT auf itsystemkaufmann.de. Außerdem hat er sich seit vielen Jahren dem Online-Marketing verschrieben und ist als selbstständiger Online-Marketing-Berater unter www.web-malocher.de tätig.

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